Furzen für den Frieden – Bio statt Russengas

Manchmal kann das Leben so einfach sein. So manche Lösung für schwerwiegende Probleme trägt man ewig mit sich herum, ohne es zu merken, doch dann kommt die rettende Eingebung und alles wird anders.

Deutsches Biogas kann 1 Million Haushalte versorgen

„Biogas und Biomethan sind aufgrund ihrer Speicherfähigkeit und Flexibilität in der Erzeugung ein absolut sinnvoller Ersatz für Erdgas aus Russland“, bestätigen auch die Biogas-Experten der AGRAVIS-Tochtergesellschaft  TerraVis. Aktuell sind in Deutschland rund 10.000 Biogasanlagen und nochmals etwa 200 Biomethananlagen in Betrieb. Die genehmigte Leistung dieser Anlagen beträgt rund 4 Gigawatt. Das entspricht einer jährlichen Stromproduktion von etwa 33 Terrawattstunden oder anders: Damit können rund 1 Mio. Haushalte mit 3.500 Kilowattstunden/Jahr versorgt werden.

Agravis

Diese Zahlen sind noch stark untertrieben, denn eigentlich sind alle Haushalte miteinander verbunden – über die Kanalisation. Und gemeinsam können wir es schaffen. Viele Kläranlagen produzieren bereits ihren eigenen Strom und können so autark betrieben werden.

Wenn nun jede Kläranlage ihr eigenes Biogaskraftwerk bekommt und die Verbraucher sich von ausreichend flatulenzfördernden Lebensmitteln ernähren, ist die Energiewende so gut wie gesichert. Mit jedem Teller Bohnensuppe oder einer Bud Spencer Gedächtnispfanne scheissen wir mehr auf Putins Gas!


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3 Kommentare

  1. Jetzt mal ganz im Ernst : Dass nicht schon längst alle organischen Abfälle, Klärschlämme und Gülle dezentral zu Bio-Gas und Bio-Kohle aufbereitet und als Energieträger genutzt werden, ist dem unfähigen, lobbyhörigen und korrupten CDU-SPD-Merkel-Regime und jetzt auch seinen (wenn überhaupt möglich) noch unfähigeren Nachfolgern zu verdanken.
    Die Interessen von Energie-, Mineralöl- und Gas-Konzernen standen und stehen der sinnvollen Nutzung von Bio-Masse entgegen.

    Gestank, Grundwasser- und Boden-Verseuchung durch das Ausbringen von Bio-Müll und Gülle liessen sich vermeiden, weitgehend auch die Abhängigkeit von ausländischen Energie-Lieferanten.

    1. Ob die über Biogas-Anlagen unter Ausnutzung aller Optionen gewinnbare Energie ausreichend für die Versorgung ist, vermag ich nicht zu beurteilen, würde ich aber bezweifeln,
      Auf jeden Fall könnte die konsequente Nutzung allerdings einen wichtigen Beitrag zur Versorgung leisten. Aber wie sie richtig sagen: Die abweichenden Profitinteressen stehen wie so oft im Wege.

  2. Vielleicht muss künftig jeder ins STETS (!) mitgeführte Röhrchen furzen, um seinen „Beitrag“ für Klima und Energieversorgung zu leisten….;-)

    Aber: Wieviele „Furzkacheln“ gibt es nach dem WK III noch ?

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