Die Meldung über sechs verstorbene AfD-Kandidaten in Nordrhein-Westfalen kurz vor den Kommunalwahlen am 14. September 2025 sorgt für Fassungslosigkeit und Misstrauen. WELT berichtet von den Todesfällen, darunter zwei neue Fälle von Reservelisten-Kandidaten, René Herford (Nierenversagen nach Lebererkrankung) und Patrick Tietze (Suizid), zusätzlich zu den vier bereits bekannten. Opposition24 hatte zuvor die plötzlichen Tode von Ralph Lange, Stefan Berendes, Wolfgang Seitz und Wolfgang Klinger thematisiert, die alle innerhalb weniger Wochen vor der Wahl starben. Doch während DER SPIEGEL die Vorfälle als natürliche Todesfälle ohne Fremdverschulden abtut, bleibt die Häufung statistisch und moralisch schwer erklärbar. Ist hier wirklich alles so harmlos, wie die etablierten Medien uns glauben machen wollen?
Die offizielle Narrative klingt beruhigend: Kein Fremdverschulden, natürliche Todesursachen, und auch andere Parteien wie Grüne und SPD hätten Todesfälle. Doch warum betreffen die bekanntesten Fälle ausgerechnet die AfD? Warum wird die Öffentlichkeit mit vagen Aussagen wie „Persönlichkeitsrechte“ und „natürliche Todesursachen“ abgespeist, ohne konkrete Autopsieberichte? Sechs Todesfälle in einer Partei, die im Fokus politischer Anfeindungen steht, sind kein Zufall. AfD-Landesvizechef Kay Gottschalk spricht von einer Prüfung ohne „verschwörungstheoretisches Fahrwasser“, doch selbst er kann die Zweifel nicht zerstreuen. Stephan Brandner nennt die Serie „statistisch auffällig und schwer erklärbar“.
Die organisatorischen Folgen sind ein Skandal: Briefwahlunterlagen ungültig, Wahlscheine neu gedruckt, Nachfolger hektisch nominiert. Doch schwerwiegender ist das gesellschaftliche Klima. Die AfD wird systematisch dämonisiert, ihre Mitglieder ausgegrenzt, bedroht, ihre Existenzen zerstört. Ist es abwegig, dass dieser Druck Gesundheit und Psyche zusetzt? Die etablierten Medien schweigen dazu, verweisen auf Zufall und Todesfälle anderer Parteien, ohne Details. Zehn Todesfälle insgesamt, sagt die Landeswahlleiterin – doch wo sind die Fakten zu den Nicht-AfD-Fällen? Die Öffentlichkeit verdient Antworten, keine Beschwichtigungen. Bis konkrete Fakten vorliegen, bleibt die Serie ein düsteres Mahnmal für eine Demokratie, die Gegner lieber ausschaltet, als sie fair zu bekämpfen.

