Verschwörungstheorien „gefährlicher als das Virus“ …

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Es spielt sich nicht nur in Deutschland, sondern weltweit ab. Die WHO warnt: „Verschwörungstheorien verbreiten sich schneller als das Virus selbst.“ Wenn Regierungen und die angeblich unabhängige Presse ins selbe Horn tuten und der Anschein der Demokratie nicht mehr gewahrt wird, muss die Not besonders groß sein. Klaus Klebrig, Gundula Grausig oder Anne Willig haben als Welterklärer*innen ausgedient. Einen vorläufigen Höhepunkt der Hetze bildete zweifellos der Tagesthemen Kommentar von Rainald Becker.

Wenn irgendwo ein Problem auftaucht, so das immer gleiche Ablenkungsmanöver, ist die Gefahr von Rechts größer und auch die Ursache dafür, dass die „Politik“ das Problem einfach nicht gelöst bekommt. Wen man nicht direkt rechts einordnen kann, wie aktuell einen großen Teil der Demonstranten gegen die Corona-Einschränkungen, bezeichnet man als Verschwörungstheoretiker, Spinner oder Wirrkopf, nur um das Wort „links“ zu vermeiden. Man warnt vor „rechter Unterwanderung“ durch Mini-Gruppierungen, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, wie in Dortmund, und kann dann nicht mal einen „Angriff auf Journalisten“ verhindern. Wollte man den V-Mann nicht enttarnen oder braucht man solche Vorfälle, um die Maßnahmen zu rechtfertigen?

Vielleicht steckt hinter den immer dreisteren Provokationen auch eine Taktik, um Unruhe zu stiften, ein Klima der Gewalt herbeizuführen, damit endlich der langersehnte Überwachungsstaat errichtet werden kann, ohne dafür immer und immer wieder unsichtbare Bedrohungsszenarien zu benötigen. Fest steht in jedem Falle, die größte Bedrohung geht von den Regierungen aus, aktuell nicht gegen Angehörige anderer Völker und Nationen wie so oft in der Geschichte, sondern gegen die eigenen. Auch das ist kein Novum und hat so manchem Herrscher, der den Bogen überspannt hat, den Kopf gekostet.