Venezuela: Der angebliche „Wertewesten“ lässt die Masken fallen

Jedem politischen Beobachter, der seine Sinne beisammen hat, ist klar: Die Vereinigten Staaten von Amerika haben sich ihr aktuell hochgekochtes Drogen, Gewalt- und Schmuggelchaos aus Richtung Süden im Wesentlichen selbst eingebrockt. Die Weigerung von Präsident Joe Biden und seiner Sozia Kamala Harris, die Grenze zu Südamerika wirksam zu sichern, hat Millionen illegaler Einwanderer ins Land gelockt. Die Ausschilderung Hunderter sogenannter „Sanctuary cities“ — Städten, die sich weigern, geltendes Einwanderungsrecht konsequent anzuwenden — machte den endgültigen Kontrollverlust massentauglich.

Dass mit jahrelang offenen Schleusen auch tonnenweise Drogen, Waffen und kriminelle Netzwerke in die USA gelangten, ist keine Verschwörung, sondern die banalste aller Folgen. Wenn nun Donald Trump dieses Desaster beklagt, sollte er sich an die eigene Nase fassen: Das Problem ist hausgemacht, ein Ergebnis politischer Verantwortungslosigkeit mehrerer Administrationen — inklusive seiner eigenen.

Die Volksverblöder und Gehirnwäscher rufen nach einem Sündenbock

Doch die infantile Kindergartenpolitik des Westens verlangt stets einen Sündenbock. Am einfachsten wird der venezolanische Präsident Maduro in Tausenden Kilometern Entfernung zum Allzuständigen für das Chaos in New York, San Franzisco und allem, was dazwischen liegt erklärt. Die lächerliche Schuldübertragung erhält ihren europäischen Ritterschlag durch das beredte Schweigen der gehirnwaschenden öffentlich-rechtlichen und Mainstream-Medien. Auch die Nato-Jubelperser stehen auf dem Kabel und wissen nicht, wie sie Trumps Eskapaden rund um das Kidnapping von Präsident Maduro zurechtbiegen sollen, nachdem sie jahrelang die Unverletzlichkeit von Grenzen gepredigt haben. Noch gestern wollte Frau Bairbrock „jeden Quadratzentimeter“ ukrainischen Bodens „um 360 Grad“ verteidigen und Russland im Namen edelster westlich-fraulicher Werte ruinieren. Ein Kübel Eiswasser auf die Birne dürfte sich für diese Leute besser anfühlen als die neuesten Nachrichten aus Südamerika..

Natürlich wird Trump auch hier das Hasenpanier ergreifen müssen, wie zuvor beim Grand Fiasko of Afghanistan

Mit der chirurgischen Invasion in Caracas lässt Trump den Tiger aus dem Tank: Es geht ums Öl. „Drill, baby, drill“ — und zwar zuerst für amerikanische Konzerne. Die aber werden nicht lange ungestört plündern können, weil die Venezolaner – wie fast der geamte südamerikanische Kontinent – allergisch auf die Yankees aus dem Norden reagieren. Irgendwann wird für die US-Besatzer genau so Schluss mit lustig sein, wie es in allen vom Zaun gebrochenen US-Kriegen seit 1945 der Fall war.

Kommentare

5 Antworten zu „Venezuela: Der angebliche „Wertewesten“ lässt die Masken fallen“

  1. Avatar von Hans-Dieter Brune
    Hans-Dieter Brune

    Was ein Schwachsinn, linksextreme Wichse? Die Amerikaner haben die Ölförderung gebaut und Venezuela hat sich durch Verstaatlichung diese Ölförderung unter den Nagel gerissen. Sie haben sie nach links-grüner Methode geklaut. Und nun holen sich die Amerikaner ihre Ölförderung zurück. So ist es richtig.

    1. Avatar von Sachlichkeit
      Sachlichkeit

      Nein es handelt sich um die völkerrechtswidrige Einmischung in souveräne Staaten!

      Das Geldsystem Dreigestirn als korrupte Vereinigung verkörpernd, bestehend aus Bildung, Justiz und Politik, dienen der staatlich verordneten Sinnestäuschung eines scheinbar existierenden Zahlers. Rechtstaatlich, ökonomisch erbärmlich und sehr bedenklich.
      Die kognitive Fähigkeiten im Zusammenhang mit dem Geld-, Wirtschaft-, Staat- und Sozialwesen beruhen auf dem Niveau eines Kleinkindes (Vortäuschung oder effektiv?), denn die Bildung verharrt ebenso auf diesem Niveau, denn die staatlich verordneten Behauptungen dürfen bildungsnah, nicht hinterfragt werden, andernfalls die Promovierungen nicht möglich sind (sinngemässes Zitat von Wirtschaftsprofessor Christian Kreiss). In diesem Kontext ist es natürlich verständlich, warum die Revolutionsprophezeiung von Henry Ford, aus den 1940er Jahren, noch nicht längst ein Relikt der Geschichte ist.
      Sie werden es kaum für möglich halten, im Einklang mit der weltweit identischen Entstehung der Währung, Bankbuchungsziffern und Auswirkung für den Leistungsaustausch, finanziert, entgegen der staatlich verordneten Bildung und Gesetzgebungen, niemand die Banken, den Staat und das Soziale! Niemand bezahlt Steuern und niemand bezahlt Beiträge für die Sozialvorsorge, welches sein Einkommen schmälert! Wie denn auch, dies nur weil die modellierten Fiktionen den Geist «verunreinigen»?

      Einzig die Vermögens-, Schenkung-, und Erbschafsteuern, müssen als kommunistisch geltende Enteignungen eingeordnet werden!

      Dürften die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir weltweit, also auch in den USA, eine radikal zum Positiven veränderte Gesellschaft-, Politik- und Wirtschaftsordnung!

      Als Sektenmitglieder wählen wir in der Praxis die Sektenmitarbeiter für das Links-Rechts-Schema ideologisierte Sektenparteienirrenhaus weil die kognitiven Fähigkeiten nicht ausreichen, um die Realität erkennen zu können. Die Geldquelle sprudelt bedarfsgerecht ewig, nur der Geist kann diese Realität kognitiv nicht korrekt erfassen!

      Das Dreigestirn, gleich welcher Ideologie verhindert bewusst Wissen, andernfalls die praktizierten Idiotien nicht existieren würden. Es ist kein Links-Rechts-Problem, sondern ein Frage der Mündigkeit, das Erlernte hinterfragen zu können.

      Der Mensch steht sich selbst im Wege!

  2. Avatar von Werner Olles
    Werner Olles

    Eine ganz ausgezeichnete Analyse von Hans Egeler.

    Der „Kommentar“ ist dagegen die übliche primitive bürgerlich-liberale Scheiße. Diese Typen kapieren in ihrer unsäglichen Dummheit überhaupt nicht, wer der Hauptfeind Lateinamerikas ist: die USA nebst ihren „wertewestlichen“ Vasallen.

    1. Avatar von Sachlichkeit
      Sachlichkeit

      Herr Werner Olles

      Soweit ich mich in der Geografie auskenne, liegt Venezuela in Südamerika!

      Die USA übt ihren Einfluss in den Ländern aus, bei welchen Rohstoffe anzueignen sind.

      Mit der Meinung von Trump, dass er das Land wieder Reich machen will, widerspiegelt die kognitiven Fähigkeiten von fast allen Menschen, das Geldsystem fernab der staatlich verordneten Missbildung zu begreifen. Wer glaubt er bringe sein Geld auf die Bank und finanziere den Staat, verharrt auf den kognitiven Fähigkeiten eines Kleinkindes!

      Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, wäre die geistige Revolution, wie sie Henry Ford prophezeite keine Illusion!

      Die Trumps, Merz, Lagards, dieser Welt wären in der praktizierten Form nicht existent, denn die Welt würde schlagartig von ihrer Unmündigkeit (Sektenmitglieder) befreit! Die Gesellschaft-, Politik- und Wirtschaftsordnung würde radikal zum Positiven verändert, ohne Preiskampfglobalismus (kein Land braucht Export nur Import für Güter welche fehlen oder nicht produziert werden wollen VWL = die Landeswährung 1 : 1 umgelegt), ohne Armut und Existenzkämpfe (Grundsicherung, denn die Geldquelle Bankbuchhaltung sprudelt ewig = kein Gewerbe-, Schuld- und Verzinsungskonstrukt).

      Mündigkeit, die Waffe Verstand wäre die Lösung!

  3. Avatar von Trevor Roberts
    Trevor Roberts

    Wer die Situation Venezuelas mit Afghanistan vergleicht, der hat nichts verstanden!
    Die Afghanen haben sich gegen die Verwestlichung gewehrt und die Bedrohung ihres Glaubens. Die Venezolaner werden sich gegen eine Verwestlichung und eine Bedrohung ihres Glaubens nicht wehren müssen, da sie selbst dazugehören. Und wenn die neue Regierung denselben Aufschwung hinlegt wie Milei in Argentinien, dann wird es kaum Widerstand gegen die amerikanischen Ölkonzerne geben, sofern von deren Gewinnen genügend in Venezuela bleibt und für die Venezolaner den Lebenstandard deutlich erhöht! Natürlich liegt es in der Natur der Sache, dass es dagegen Widerstand geben wird, denn die korrupte, sozialistische Mischpoke wird ihren Machtverlust nicht ohne Randale hinnehmen. Aber denen muss dann mal ordentlich aufs Maul gehauen werden, damit es Ruhe gibt.

Unterstützen Sie unabhängigen Journalismus

Wenn Sie unsere Arbeit schätzen und unabhängige Berichterstattung unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihren Beitrag.

Jetzt unterstützen