In der Schweiz könnte es bald vorbei sein mit dem traditionellen Böllern am 1. August – zumindest in vielen Städten. Laut einem Bericht der Blick stehen zahlreiche Gemeinden kurz davor, private Feuerwerke dauerhaft zu verbieten oder stark einzuschränken. Die Gründe: Lärm, Feinstaub, Klima und Rücksicht auf Tiere – die grüne Agenda lässt grüßen.
In Städten wie Bern, Lausanne oder Zürich wird das Feuerwerk bereits heute stark reguliert. Dieses Jahr könnte für viele Schweizer also der letzte laute Nationalfeiertag werden. Statt Böller und Raketen setzt man auf „Lichtshows“ und „nachhaltige Alternativen“. Der Bund gibt sich offiziell noch zurückhaltend, doch es mehren sich die Stimmen, dass das private Knallen bald der Vergangenheit angehören könnte – endgültig.
Auch in Deutschland fordern Parteien und Verbände ein dauerhaftes Verbot privater Feuerwerke zu Silvester – mit ähnlicher Begründung.
Der Trend passt ins Bild: Was früher Volksfest war, wird heute zur Umweltsünde erklärt. Der 1. August – einst Ausdruck schweizerischer Selbstbestimmung – wird leiser, braver, politisch korrekter. Ist das der Anfang vom Ende einer weiteren Tradition?



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