Schick doch deine Kinder in den Krieg!

FDP-Ratsfraktion Düsseldorf, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

Sankt Petersburg, Moskau: Tausende Demonstranten, darunter viele Mütter sind auf den Straßen. Sie wollen ihre Söhne nicht für den sinnlosen Bruderkrieg opfern. Diese Bilder will man im Westen sehen. Die russische Polizei greift hart durch, fast so hart wie die Berliner Polizei, die gegenüber alten Omas und Behinderten kein Erbarmen kennt. Wenn solche Bilder aus Russland stammen, nennt man das hier Polizeigewalt, bei uns sind die Demonstrierenden selber schuld und wenn sie zu Tode kommen, hatten sie irgendwelche Vorerkrankungen.

Es gab tausende Festnahmen. In Serbien forderten russische Demonstranten vor der Botschaft „Putin in den Schützengraben“, recht so. Von mir aus hängen sie ihn an die nächste Laterne, sollten sie ihn in die Finger kriegen. Napoleon brachte sich seinerzeit wenigstens noch selbst in Gefahr, Putin sitzt am Schreibtisch und will nun Reservisten in den Tod schicken. Einen Scheissdreck würde ich, als für so einen Drecksack in den Krieg zu ziehen. Und das gilt auch für die andere Seite.

Für euch gebe ich mein Fleisch und Blut nicht her, gehen Sie doch mit gutem Beispiel voran, Frau Strack-Zimmermann.

Wie man liest, sind Sie Katholikin und haben drei erwachsene Kinder, zwei Söhne, eine Tochter. Wie man günstig an Rüstungsgüter kommt, wissen Sie wahrscheinlich besser als jeder andere. Decken Sie sich ruhig mit schwerem Gerät ein, von mir aus gerne auf Steuerzahlerkosten. Und dann machen Sie sich auf den Weg in die Ukraine, um wahre Heldinnentaten zu begehen. Und kommen Sie nicht wieder zurück, bleiben Sie dort, wo der Weizen wächst.


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2 Kommentare

  1. „Nein, meine Söhne geb ich nicht“ Mega Song vor allem in dieser Version. Beim ersten Hören kamen mir die Tränen. Bin so froh, dass keiner von meinen drei Söhnen zum Militär gegangen ist. Wo sind wir nur hingekommen von „Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin“ zu dieser Kriegstreiberei heute ? Für ein fremdes Land!

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  2. Weltkrieg ist machbar, Frau Nachbar: Die eine, die liberale Waffenkonfettistreuerin, kommt von den Düsseldorfer Radschlägern, die andere, die grüne Waffengängerin, vom Völkerrecht der Trampolin-Sprungfedern. Und beide wollen, sportlich wie sie sind, deutsche Leoparden und Geparden verschenken. So wird die Ostfront zum Zoo. Kampfkarneval der Globalisten: Tanzbären und Stahlrösser haben freien Eintritt!

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