Panik oder Infantilität –  Scholz und Habeck bieten die Auswahl

Screenshot Bundestag YT

Man glaubt es nicht: Da reist Kanzler Scholz von Berlin nach Mülheim an der Ruhr, um ein Beglaubigungsfoto von sich und der überholten russischen Gasturbine für Nordstream – I machen zu lassen (hier). Motto: Hier sind ich und die Turbine und die Russen sollen das Ding endlich abholen und einbauen lassen. Zu Recht will Scholz den Gastransport aus Russland in Gang halten, aber er handelt wie ein Paniker oder ein Kind, die keine Übersicht mehr haben. Beide drücken im Notfall mit allem, was sie haben, gegen die rettende Türe, bekommen sie aber nicht auf, weil sie hätten ziehen müssen. Und so hätte Scholz nicht den Irrweg nach Mülheim, sondern sich den Vize Habeck zur Brust nehmen und das Öffnen der fertigen zweiten Leitung Nordstream – II veranlassen müssen.

Scholz & Friends kriegen die Türe nicht aufgedrückt,  weil sie ziehen müssten

Die Berliner Ampel arbeitet fieberhaft wie die Flugzeug-Crew des Fluges  AF447 vor dem Aufschlag. Die suchte vernagelt nach immer der gleichen, nicht funktionierenden Abhilfe und übersah das Einfache, nämlich das falsch stehende Trimmrad, das den Absturz bewirkte (hier und hier).

Die Berliner Politampel  will – und braucht – partout das Russengas, aber man will keine Pipeline. Man will gewaschen, aber nicht nass werden – die Steigerung von Habecks Kurzduschprogramm. Frau Ministerin B. redet von „unfertiger“ Nordstream – II – Pipeline und weiß nicht einmal, dass sie betriebsbereit ist (hier). Und die Staatsfunkenden und Quantitätsmedien entblöden sich bis auf die Knochen, die orientierungslose  Try and Error-Politik nach allen Seiten abzusichern und sorgen für’s Geradeausdenken des Publikums. Diese Reality Show ist kaum zu toppen. Ein derart verrücktes Drehbuch könnte niemand schreiben.