Was für eine Schande und gleichzeitig ein Sieg. Eine große Mehrheit der Wähler hat dem Altparteiensystem den Stinkefinger gezeigt. Nach ersten Auszählungen lag die Wahlbeteiligung um die 15 Prozent. Wer eine solche Wahl annimmt, mag legal ins Amt kommen, kann aber nicht von einer demokratischen Legitimation sprechen.
Die hohe Anzahl der ungültigen Stimmen zeigt ebenso, wie groß der Unmut über die Behandlung des AfD-Kandidaten Joachim Paul ist, der ohne die illegalen Tricks des politischen Gegners heute Abend die Wahl vermutlich gewonnen hätte.
Erstmeldung:
Der verhinderte Kandidat Joachim Paul (AfD) hat erst nach der skandalösen OB-Wahl in Ludwigshafen eine Chance, juristisch gegen das Ergebnis vorzugehen. Aus Washington wandte er sich an die Wähler und kündigte die nächsten Schritte an.
Wer auch immer gewählt werde, dieser Kandidat wäre legal, aber nicht legitim zu seinem Amt gekommen. Im Netz gehen bereits Screenshots viral, die zeigen, wie Wähler die Wahl boykottieren und ihren Stimmzettel ungültig machen, in dem sie Joachim Paul handschriftlich als Kandidaten eintragen und ankreuzen. Wie viele sich an der Protestaktion beteiligen, ist derzeit noch unklar. Der Anteil ungültiger Stimmen wird später Aufschluss geben.


