Hannover dreht Warmduschern das Wasser ab

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water splash on stainless steel shower
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Warmduscher können in Niedersachsen einpacken. Ab sofort wird in allen öffentlichen Bädern das Warmwasser abgedreht. Die Stadtbäder werden gar nicht mehr mit Gas beheizt, öffentliche Brunnen komplett abgestellt. Das Neue Rathaus, Museen und andere Sehenswürdigkeiten werden nachts nicht mehr angestrahlt.

Die Sofortmaßnahmen im Überblick

  • Für alle städtischen Gebäude: Festlegung einer Heizperiode vom 1. Oktober 2022 bis 31. März 2023. Außerhalb der Periode wird grundsätzlich nicht mehr geheizt.
  • Begrenzung der Raumtemperatur auf maximal 20 Grad.
  • Begrenzung der Temperaturen im Bereich der Verkehrsflächen, Technik- und Lagerräume auf 10 bis 15 Grad – abhängig von technischer Ausstattung.
  • Betriebszeiten von Heizung und Lüftung anpassen und reduzieren.
  • Abschalten der Warmwasserbereitung für Handwaschbecken.
  • Abschalten repräsentativer Außenbeleuchtung öffentlicher Gebäude – zum Beispiel Neues Rathaus, Museen, Sehenswürdigkeiten.
  • Beschleunigte Umrüstung der Innen- und Außenbeleuchtung auf LED.
  • Ersetzen von Dauerbeleuchtung durch Bewegungsmelder in WC-Anlagen, Fahrradkellern, Verkehrsflächen und Fluren.
  • Sensibilisierung der Mitarbeitenden, Beispiele: 
  • -Heiz- und Lüftungsverhalten, Beleuchtungsnutzung,
  • -Türen schließen, um Wärmeverluste zu verringern,
  • -abschaltbare Steckdosen nutzen,
  • -keine Geräte im Stand-by-Modus belassen,
  • -Zahl der Kühlschränke verringern.
  • Kritische Betrachtung der Anzahl elektrischer Geräte an den Arbeitsplätzen. (Beispiel: Wo es organisatorisch möglich ist, sollen Drucker abgebaut werden.)
  • Verzicht auf mobile Klimageräte, Heizlüfter und Radiatoren.
  • Betriebsschließungen – soweit möglich – zwischen Weihnachten und Neujahr. Die Maßnahme ist mit den Personalvertretungen noch zu prüfen.
  • Schulen: Heizungen in den Ferien runterregeln.
  • Kindertagesstätten: keine Heizperiode, aber Begrenzung der Raumtemperatur auf 20 Grad.
  • Bäder: keine Beheizung mehr mit Gas.
  • Bäder: kein warmes Wasser mehr beim Duschen in Schwimmbädern und Freibädern.
  • Sport- und Turnhallen: Begrenzung der Raumtemperaturen auf 15 Grad.
  • Sport- und Turnhallen: kein warmes Wasser mehr beim Duschen.
  • Museen und Gärten: Reduzierung der Raumtemperaturen auf das erforderliche Minimum – mit Blick auf zu schützende Kulturgüter und Pflanzen.
  • Abschaltung öffentlicher Brunnen.

Quelle: Hannover.de


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3 Antworten zu „Hannover dreht Warmduschern das Wasser ab“

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