Frauenmörder, Kinderschänder: Österreichs perverse Künstlerelite

Der Teichtmeister-Skandal ist nur die Spitze eines jüngst wieder sichtbar gewordenen Eisbergs. Der gefeierte Burgschauspieler darf sich weiterhin breiter Unterstützung im Kulturbetrieb erfreuen und auf einen beruflichen Neustart abseits der Bühne hoffen. Wie ist das möglich? Vielleicht ist die Antwort recht banal und es handelt sich bei den “Intellektuellen” des Landes überwiegend um Perverse und teils einfach nur von Naivität getriebenen Einfaltspinsel, die leicht zu beeindrucken sind.

Der Fall des Frauenmörders Jack Unterweger gibt so ein Beispiel. Der „Häfenliterat“gilt noch heute als “Lieblingsmörder” der Österreicher. im Knast hatte er angefangen zu schreiben und wurde durch seine autobiographischen Romane bekannt. 1988 wurde sogar sein Werk “Fegefeuer” verfilmt. Mit dem lebenslänglich Verurteilten hatte man einen Vorzeige-Rehabilitanden geschaffen und bei der Verfassung der Texte kräftig nachgeholfen. Ob Unterweger überhaupt einen einzigen Satz zu Papier gebracht hat, ist bis heute umstritten, dafür konnte er bei seinen Auftritten überzeugen und wurde zum gefeierten Star.

Es folgten Petitionen zahlreicher Intellektueller (unter anderen Ernest Borneman, Milo Dor, Erich Fried, Barbara Frischmuth, Günter Grass, Ernst Jandl, Peter Huemer, Elfriede Jelinek, Günther Nenning und Erika Pluhar), die schließlich zu seiner vorzeitigen Entlassung führten. Am 23. Mai 1990 kam er ohne weitere Auflagen auf Bewährung frei. Danach wurde Unterweger auf Partys herumgereicht und war Teil der sogenannten Seitenblickegesellschaft.

Einige Monate später nahm die Geschichte ihren Lauf. Auf seinen Reisen begann Unterweger Prostituierte zu ermorden. Elf Morde, in Graz, Wien, Prag, Lustenau und Los Angeles wurden ihm zur Last gelegt. Unterweger befand sich einige Zeit mit einer Minderjährigen auf der Flucht, bis er endlich gefasst und verurteilt wurde. Einen Tag nach dem Urteil nahm er sich das Leben. Seine Unterstützer aus der Kulturszene übernahmen dagegen nicht so viel Verantwortung und sind teilweise bis heute noch als gefeierte Künstler aktiv.

Im gleichen Jahrzehnt sorgte auch der Fall des “Aktionskünstlers” Otto Muehl wieder für Schlagzeilen. Nach der Haftentlassung von initiierte der Regisseur  Claus Peymann eine Lesung Muehls im Wiener Burgtheater am 11. Februar 1998. Und 2010 zeigte das Leopold-Museum in Wien zu seinem 85. Geburtstag in einer umfangreichen Schau das Spätwerk Muehls. Warum hält die Kulturszene so an ihren Monstern fest? Muehl war wegen Vergewaltigung und schwerem Missbrauch von Kindern zu einer läppischen Haftstrafe von einigen Jahren verurteilt worden. Die Opfer hatte er als Guru in den von ihm gegründeten Kommunen selbst heran gezüchtet.

Wegen seiner Live-Performances hatte es immer wieder Proteste gegeben, mal wurde dabei ein Schwein in einem Ehebett geschlachtet und Frauen mit den Innereien und Kot besudelt oder ein Lamm mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Hätte man diesen gestörten Perversen gleich nach seinen ersten Aktionen in eine Anstalt eingewiesen, wäre den Opfern einiges erspart geblieben.

Österreich ist dabei keine Ausnahme. Jedes Land hat so seine Pädophilen-Skandale, die bis in die Politik reichen. Neben Deutschland und England hat auch Frankreich einen beträchtlichen Sumpf vorzuweisen.


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