Die Grünen und ihre Herkunft: Ein Blick auf die braunen und pädophilen Wurzeln

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen prägt seit Jahrzehnten die deutsche Politik mit ökologischen und sozialen Anliegen. Doch ihre Entstehungsgeschichte ist komplexer, als es der heutige Fokus auf Klimaschutz und Gerechtigkeit vermuten lässt. Auf Opposition24.com wird in mehreren Beiträgen darauf hingewiesen, dass die Grünen Verbindungen zu ideologischen Strömungen haben könnten, die auf den ersten Blick überraschen – etwa zu Konzepten aus der Zeit des Nationalsozialismus oder zu anderen umstrittenen Bewegungen.

Ökologie mit braunen Spuren?

Ein wiederkehrendes Argument ist die Parallele zwischen grünen Idealen und bestimmten Ansätzen des Dritten Reichs. Bereits am 3. Januar 2023 betonte ein Artikel, dass die Nationalsozialisten Pläne für alternative Energiegewinnung, insbesondere Windenergie, entwickelten – ein Thema, das heute ein Markenzeichen der Grünen ist. Peter Rösch habe diese historischen Forschungen dokumentiert, die zeigen, dass Wissenschaftler im NS-Regime Konzepte entwarfen, die an moderne grüne Technologien erinnern. Ebenso wird der Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL) genannt, eine Organisation, die 1953 von Günther Schwab, einem ehemaligen NSDAP-Mitglied, angeregt wurde. Der WSL habe Einfluss auf die Frühphase der ökologischen Bewegung ausgeübt, aus der später die Grünen hervorgingen.

Persönlichkeiten mit Vergangenheit

Die Gründungsphase der Grünen wird auf Opposition24 ebenfalls kritisch beleuchtet. Am 25. Januar 2024 wird etwa auf die Nähe des WSL zu späteren Grünen-Mitgliedern wie Petra Kelly oder Rudi Dutschke hingewiesen, die dort aktiv waren. Auch August Haußleiter, ein früheres NSDAP-Mitglied und späterer Sprecher der Grünen, sowie Werner Vogel, der wegen seiner braunen Vergangenheit und seiner bekannten pädophilen Neigungen umstritten war, werden als Beispiele genannt. Diese Persönlichkeiten hätten laut einem Beitrag vom 3. Februar 2024 die Partei in ihren Anfängen geprägt, insbesondere über die Grüne Aktion Zukunft (GAZ) und die Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher (AUD), die 1980 in den Grünen aufgingen. Die AUD wird dabei als Versuch beschrieben, Nationalisten und Ökologen zu vereinen – ein Ansatz, der Fragen aufwirft.

Ideologische Überschneidungen

Die Artikel betonen, dass die Grünen ihre Wurzeln teilweise in Bewegungen hätten, die auch von der NPD aufgegriffen wurden, wie etwa das „ökologische Manifest“. Dies wird als Hinweis darauf gewertet, dass ökologische Themen nicht allein links-progressiv waren, sondern auch von rechten Strömungen vereinnahmt wurden. Die Ablehnung hierarchischer Strukturen in den Anfangsjahren der Grünen habe zudem Raum für unterschiedliche Einflüsse gelassen, was die Partei für verschiedene Akteure attraktiv machte.

Ein neutraler Blick auf die Debatte

Die Autoren auf Opposition24 sehen in diesen Verbindungen einen Beleg dafür, dass die Grünen ihre Geschichte nicht vollständig aufarbeiten. Sie argumentieren, dass die Partei heute andere als „Faschisten“ kritisiere, während sie selbst historische Berührungspunkte mit solchen Ideologien habe. Gleichzeitig bleibt offen, wie stark diese Einflüsse die heutige Politik der Grünen tatsächlich bestimmen. Historiker könnten einwenden, dass ökologische Ideen damals wie heute von verschiedenen politischen Lagern geteilt wurden, ohne dass dies eine direkte ideologische Kontinuität bedeutet.

Eine komplexe Geschichte

Die Grünen sind zweifellos ein Produkt ihrer Zeit – einer Zeit, in der Umweltbewusstsein mit unterschiedlichen politischen Strömungen verschmolz. Die auf Opposition24.com zusammengetragenen Hinweise legen nahe, dass ihre Wurzeln nicht nur in der Friedens- und Ökologiebewegung liegen, sondern auch Berührungspunkte mit weniger beachteten Kapiteln der deutschen Geschichte aufweisen. Ob dies die Partei belastet oder merely ein historischer Fußabdruck ist, bleibt eine Frage der Perspektive. Am 26. Februar 2025 zeigt sich: Die Diskussion über die Vergangenheit der Grünen ist lebendig und wird es vermutlich auch bleiben.

Grüne, die Pädophilie legalisieren wollten

In den Anfangsjahren der Grünen gab es Mitglieder, die sich für die Legalisierung von Pädophilie aussprachen, insbesondere im Kontext der sexuellen Befreiungsdebatte der 1970er und 1980er Jahre. Diese Forderungen wurden teilweise in Parteiprogrammen und Beschlüssen verankert. Hier sind einige namentlich bekannte Personen, die mit solchen Positionen in Verbindung gebracht werden:

  1. Jürgen Trittin
    • Rolle bei den Grünen: Ehemaliger Bundesminister und Spitzenpolitiker der Grünen.
    • Pädophilie-Verbindung: Trittin war 1981 presserechtlich verantwortlich für ein Kommunalwahlprogramm der Grünen in Göttingen, das die Straffreiheit von einvernehmlichem Sex mit Kindern forderte. Er distanzierte sich später und erklärte, die Positionen seien damals unreflektiert übernommen worden.
  2. Volker Beck
    • Rolle bei den Grünen: Langjähriger Bundestagsabgeordneter und prominenter Sprecher für Menschenrechte.
    • Pädophilie-Verbindung: Beck war in den 1980er Jahren in der Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule, Päderasten und Transsexuelle (BAG SchwuP) aktiv, die für die Legalisierung von Pädophilie eintrat. Später distanzierte er sich und engagierte sich gegen sexualisierte Gewalt.
  3. Daniel Cohn-Bendit
    • Rolle bei den Grünen: Europaabgeordneter und prominente Figur der 68er-Bewegung, später bei den Grünen aktiv.
    • Pädophilie-Verbindung: Cohn-Bendit beschrieb in seinem 1975 veröffentlichten Buch Der große Basar erotische Begegnungen mit Kindern aus seiner Zeit als Kindergärtner. Er bezeichnete dies später als provokative Fiktion, löste jedoch 2013 eine erneute Debatte aus.
  4. Dieter Fritz Ullmann (verstorben)
    • Rolle bei den Grünen: Letzter Koordinator der BAG SchwuP in den 1980er Jahren.
    • Pädophilie-Verbindung: Ullmann setzte sich offen für die Legalisierung päderastischer Beziehungen ein und war wegen mehrfachen Kindesmissbrauchs verurteilt. Seine Aktivitäten wurden von der Partei finanziert, bis sie sich in den 1990er Jahren distanzierte.

Hinweise:

  • Die genannten Personen vertraten diese Positionen vor allem in den frühen 1980er Jahren, als die Grünen als Sammelbewegung unterschiedliche Strömungen integrierten. Ab Mitte der 1980er Jahre, unter dem Einfluss feministischer Kritik, distanzierte sich die Partei zunehmend von solchen Forderungen, die 1993 formell aufgegeben wurden.
  • Die Aufarbeitung dieser Vergangenheit wurde durch Studien, etwa von Franz Walter am Göttinger Institut für Demokratieforschung, unterstützt.

Namen von Grünen mit NSDAP-Mitgliedschaft:

  1. Baldur Springmann
    • Rolle bei den Grünen: Gründungsmitglied der Partei Die Grünen (1980), kandidierte 1979 für die Europawahl auf Platz vier der „Sonstigen politischen Vereinigung Die Grünen“.
    • NSDAP-Verbindung: Mitglied der SA, SS und NSDAP während der NS-Zeit. Später wandte er sich der ökologischen Bewegung zu, verließ die Grünen jedoch 1981 und engagierte sich in völkisch-rechtsextremen Gruppen.
  2. Werner Vogel
    • Rolle bei den Grünen: Frühes Mitglied der Grünen (1980), Spitzenkandidat der NRW-Landesliste bei der Bundestagswahl 1983, hätte als Alterspräsident die erste Rede im Bundestag halten sollen.
    • NSDAP-Verbindung: Mitglied der SA (Sturmführer) und der NSDAP (ab 1938). Seine Vergangenheit führte dazu, dass er nach der Wahl 1983 auf Druck der Partei zurücktrat.
    • Pädophile Neigung: Vogel wurde auch mit pädophilen Neigungen in Verbindung gebracht, unter anderem durch seine Unterstützung der Indianerkommune Nürnberg und Kinderfrühling Wiesbaden, die in den 1970er Jahren als Treffpunkte für pädophile Aktivisten galten.
  3. August Haußleiter
    • Rolle bei den Grünen: Gründungsmitglied der Grünen (1980), erster Parteisprecher und Herausgeber der Parteizeitung Die Grünen. Zuvor Mitbegründer der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher (AUD).
    • NSDAP-Verbindung: Mitglied der NSDAP in den 1930er Jahren. Er verließ die Partei früh und wandte sich später ökologischen und pazifistischen Idealen zu.
  4. Bernhard Grzimek
    • Rolle bei den Grünen: Kandidierte für die Grüne Aktion Zukunft (GAZ), eine Vorläuferorganisation der Grünen, und war bei der Gründung 1980 als geschäftsführender Sprecher dabei.
    • NSDAP-Verbindung: Mitglied der SA und NSDAP während der NS-Zeit. Seine Mitgliedschaft wird oft als opportunistisch eingestuft.

Quellen

  1. Grüne Nazi-Spuren, wo man nur schaut (3. Februar 2024):
  2. Was Grüne und NPD gemeinsam haben (25. Januar 2024):
  3. Die Naziwurzeln der Grünen und der Umweltbewegungen (3. Januar 2023):

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