Grüne Nazi-Spuren, wo man nur schaut

Sie schimpfen andere „Faschisten“ und haben doch mehr als jeder andere Partei ihren Ursprung in der NSDAP. Manche Bayern kennen noch die Grüne Aktion Zukunft (GAZ), ein Wahlbündnis, das sich erstmals die Zusatzbezeichnung „Die Grünen“ gab. Das war 1978 und mit einem landesweiten Ergebnis von 1,8 Prozent kein schlechter Start. Was viele heute nicht mehr wissen wollen: Die GAZ trat nicht alleine an, sondern mit der AUD, einer heute als Verein wieder bestehenden Partei, die sich in Langform Aktionsgemeinschaft Unabhängiger Deutscher nannte. Und weil das damals so gut lief, ging die Neonazi-Partei vollständig in den Grünen auf. Wer es nicht glaubt, schwuurbelt mal auf Wikipedia, dort wird er fündig.

Am 27. April 1980 erfolgte ein Auflösungsbeschluss zugunsten der im Januar gegründeten Partei Die Grünen. AUD-Gründer August Haußleiter wurde Parteisprecher und gab zunächst die Parteizeitung Die Grünen heraus. Ehemalige AUD-Mitglieder wurden Vorsitzende der beiden süddeutschen Landesverbände der GRÜNEN, sodass sie vor allem dort zur Zeit der grünen Gründerjahre einen nennenswerten Einfluss hatten.

Wikipedia

Hier ein kurzer Abriss:

Die “Aktion Unabhängiger Deutscher” (AUD) wurde 1965 in Homberg (Efze) gegründet, mit dem Ziel, Nationalisten, Liberale und Pazifisten aus verschiedenen extrem rechten nationalistischen Gruppen zu vereinen. Die Initiative entstand aufgrund der Erfolglosigkeit nationalistisch-neutralistischer Parteien bis zu den frühen 1960er Jahren in der Bundesrepublik. Obwohl die AUD bei den Bundestagswahlen 1965 anfangs erfolglos blieb, entwickelte sie eine breite politische Ausrichtung und distanzierte sich von der NPD. Der Initiator Hermann Schwann, ehemals FDP, versuchte erfolglos ein breiteres politisches Spektrum einzubinden.

Die Gründer, darunter August Haußleiter und Wolf Schenke, trugen zur Entwicklung der AUD bei. Die Partei erlebte interne Konflikte, insbesondere zwischen nationalistischen Mitgliedern und jenen, die sich der Außerparlamentarischen Opposition (APO) anschließen wollten. Nach erfolgloser Fusion mit der “Demokratischen Union” entschied sich die AUD für eine Neuausrichtung, integrierte feministische Ideen und thematisierte Umweltschutz.

In den 1970er Jahren erlangte die AUD durch ihre Nähe zur Ökologiebewegung und sozialen Bewegungen an Bedeutung. Die Partei versuchte, parlamentarischer Arm der Umweltschutzbewegung zu werden, blieb jedoch bei der Bundestagswahl 1976 erfolglos. Ihr Durchbruch erfolgte 1978 in Bayern durch ein Bündnis mit der “Grünen Aktion Zukunft.” Dies führte zur Bildung der “Die Grünen” und zur Auflösung der AUD im Jahr 1980. Einige nationalistische Mitglieder gründeten jedoch den “Arbeitskreis Unabhängiger Deutscher e.V.” und setzten ihre Aktivitäten fort.

Und nun noch mal zurück zur Wikipedia, bevor der dortige Artikel bearbeitet wird. Folgende Personen waren in der AUD und alle wussten, mit wem sie es zu tun hatten:

  • Joseph Beuys (1921–1986), Aktionskünstler und Kunsttheoretiker, 1976 Spitzenkandidat der AUD bei den Bundestagswahlen in Nordrhein-Westfalen; erhielt in seinem Wahlkreis Düsseldorf-Oberkassel 600 Stimmen, das entsprach 3 % aller abgegebenen gültigen Stimmen.
  • Dieter Burgmann (* 1939), bayerischer Landesvorsitzender der AUD und späterer Bundessprecher der Grünen
  • Günter Demolsky (* 1920), Buchhalter, ehemaliges Mitglied von SRP, DRP und DFP, Bundesgeschäftsführer AUD
  • Bernd Grimmer (1950–2021), MdL für die AfD von 2016 bis 2021, AfD-Landessprecher, Stadtrat in Pforzheim
  • Walter Harless, Mitbegründer der AUD, später Kreisvorsitzender der Grünen in München
  • Wolf-Dieter Hasenclever (* 1945), später Fraktionsvorsitzender der Grünen im Landtag von Baden-Württemberg (1980–1983) sowie ab 1979 Vorsitzender der Grünen in Baden-Württemberg, heute FDP
  • August Haußleiter (1905–1989), Aktivist des Nationalsozialismus der ersten Stunde, später dann Vorsitzender der AUD und späterer Bundessprecher der Grünen
  • Herbert Rusche (* 1952), zunächst im Vorstand des AUD-Kreisverbandes Offenbach, 1981–1983 Landesgeschäftsführer der Grünen Hessen, 1985–1987 MdB für die Grünen, 2001 Austritt bei den Grünen, seit 2009 Mitglied der Piratenpartei Deutschland
  • Hjalmar Schacht (1877–1970), ehemaliger Reichsbank­präsident (1933–1939) sowie von 1934 bis 1937 Reichswirtschaftsminister, 1965 Mitbegründer der AUD
  • Hermann Schwann (1899–1977), in der DVP und ab 1926 auch im Stahlhelm, 1933 trat er der NSDAP bei, später FDP-Bundestagsabgeordneter
  • Baldur Springmann (1912–2003), in der NS-Zeit in vielen Organisationen des nationalsozialistischen Regimes, in den 1970er Jahren schleswig-holsteinischer Landesvorsitzender der AUD und in dieser Zeit in verschiedenen Umweltschutzvereinigungen und in der Anti-AKW-Bewegung aktiv; er gehörte zu den Mitbegründern der Grünen und später der ödp.

Die Liste ist unvollständig und betrifft nur eine von vielen NS-Seilschaften. Erst letzte Woche stolperte ich über den Weltbund zum Schutz des Lebens (WSL), der ebenso illustre Persönlichkeiten zusammenbrachte und wesentlichen Einfluss auf die Programmatik der Grünen hatte. Wer sich über die Politik von heute wundert, dem sei für weitere Aha-Erlebnisse der Artikel Energiewende: Es begann im Dritten Reich . . . Eine Erinnerung an die Zukunft empfohlen.

Nicht vergessen sollte man natürlich in dem ganzen NS-Gewimmel den ersten grünen Beinahe-Alterspräsidenten des Bundestags, Werner Vogel. Warum die Partei damals darauf verzichtete, Vogel dieses Amt zu überlassen, hat nichts mit deren angeblicher Ablehnung von hierarchischen Strukturen zu tun. Nein, sie fürchteten nur den Skandal um den bekennenden Pädophilen.

Vogel unterstützte die Forderungen der Pädophilengruppen „Indianerkommune Nürnberg“ und von „Kinderfrühling Wiesbaden“ nach Beseitigung der Kinderschutzgesetze und Legalisierung der Päderastie. Am 24. und 25. September 1983 wurde im Emmaus-Zentrum auf dem Dachsberg in Kamp-Lintfort ein Kinder- und Jugendkongress ausgerichtet, bei dem es besonders um das Thema Sex mit Kindern ging. Organisiert wurde der Kongress von Vogel. Nach Informationen der Welt und des Bayernkuriers wurde dieser Kongress vom Grünen-Parteivorstand NRW finanziert.

Wikipedia

Hier schließt sich der Kreis, der kurz zuvor noch ein Hufeisen war, mit vermeintlichen Ökos auf der einen und Pädos auf der anderen Seite. Guten Appetit!


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Kommentare

11 Antworten zu „Grüne Nazi-Spuren, wo man nur schaut“

  1. Rumpelstilzchen

    Heute könnte dieser SCHRÄGE VOGEL namens Werner problemlos auf dem Pädo-Ticket Bundesgrüßaugust oder gar Kanzler-Darsteller werden.

    Die “bunten und vielfältigen” Zeiten ändern sich, bekanntlich.

    Im übrigen: August Haußleiter klingt irgendwie wie Anton Hofreiter, nicht wahr ?

  2. Ralf.Michael

    Wenn sich der Kreis dann geschlossen hat….ist endlich Zusammen, was Zusammen gehört ! Ich finde hier keinen Fehler !

  3. Rumpelstilzchen

    “Sie schimpfen andere „Faschisten“ und haben doch mehr als jeder andere Partei ihren Ursprung in der NSDAP.”

    Das ist ja auch EIN Grund für den “Kampf gegen Rächz”, vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die Nazis in Wahrheit eine sozialistische und damit linke Parteigruppierung waren.

    Um sich von diesen abzugrenzen und politisch Kapital zu schlagen, hat man nach dem Krieg den “Kampf gegen Rächz” erfunden, indem man alles was “rechts der Linken” angesiedelt war, als NAZI oder faschistisch brandmarkte.
    Das war im Hinblick auf die im Artikel aufgezeigten, sehr DUFT-BRAUNEN Gründungsfakten der Grünen, natürlich auch mehr als notwendig und nützlich obendrein. Aber auch die Linken und Sozen haben davon natürlich intensiv profitiert.

    Gegenwärtig scheint der KAMPF gegen RÄCHZ in die finale End- und Entscheidungsphase getreten zu sein.

    1. Anton Vogel

      Wenn der Faschismus wiederkehrt wird er nicht sagen ,,Ich bin der Neue Faschismus!”
      Er wird sagen ,,Ich bin der Antifaschismus !”
      Ignazio Silone (1900 – 1978; Geburtsname Secondino Tranquilli)

  4. Wolfgang Feuerbach

    Elon Musk soll auf die Frage, ob die Nazis links oder rechts seien, gesagt haben: Ideologisch sind sie rechts, politisch links.
    Eine interessante Antwort!
    Ideologisch waren sie rechts, d.h. sie traten für die Bewahrung von Werten wie Patriotismus, Familie, liebe zum eigenen Land, Anstand und Ehre, ein. Politisch waren Sie links und traten für Gleichheit und für die Bekämpfung und Zerstörung von allem andersartigen ein.
    Bei den grünen ist der linke Anteil geblieben den rechten Anteil haben sie ins Gegenteil verkehrt.

    1. Sie übernahmen streng die Begriffe der französischen Nationalversammlung von 1789 und das bedeute mit “links”, die Abschaffung des bestehenden Systems, das auf dem Weg zum Bolschewismus war.
      Die Grünen sind integraler des Systems und damit ist auch kein linker Anteil geblieben.

      1. Korrektur. Sollte integraler Bestandteil des Systems heißen.

        Die Sozis und die Kommunisten stifteten in der Weimarer Zeit eine Sprachverwirrung, ähnlich wie heute. Begriffe wurden ihres Ursprungs beraubt, die Semantik völlig umgekehrt und inhaltsleere Begriffe neu kreiert.
        Um Klarheit hineinzubringen, hatte nicht nur Goebbels gesagt, dass die NSDAP eine linke Partei ist. Das bedeutete, dass sie das bestehende System ablehnen und bekämpfen. Dieses “links” bezog sich auf die Sitzordnung der französischen Nationalversammlung, dort saßen damals die Jacobiner, “rechts” die Monarchisten.
        Man muss die Begriffe “links” und “rechts” immer aus der aktuellen Situation sehen, sonst tappt man genau in die vorbereitete Begriffsfalle.

        1. Wolfgang van de Rydt

          Statt rechts oder links könnte man das Spektrum auch in Recht und Unrecht einteilen.

          1. Rumpelstilzchen

            Das wäre eigentlich eine gute Idee.
            Aber wer weiß, was z.B. die Grünen für Recht und Unrecht halten, versteht sofort, dass das auch nicht weiterhelfen würde.

          2. Wolfgang van de Rydt

            deshalb wird es ja nicht gemacht, weil es so offensichtlich ist.

          3. @Wolfgang van de Rydt, es gibt ein Kriterium, das ist die Zinsknechtschaft.
            Darin sind dann auch Recht oder Unrecht enthalten.