Man kennt das: Wenn die Staatsfunker sich ausführlich einem AfD-Funktionär zuwenden und dessen Anliegen promovieren, ist Misstrauen angesagt. Denn die Kartell- und Staatsmedien kennen für die AfD nur ein Ziel: Kaputtmachen. Aktuell liefert die ARD dem früheren AfD-NRW-Vorsitzenden und verteidigungspolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Rüdiger Lucassen einen langen Artikel zu dessen Forderung nach Reaktivierung der Wehrpflicht. Lucassen ist früherer Oberst der Bundeswehr und hat anlässlich der zweifelhaften Ehrung, von Markus Lanz befragt worden zu sein, Parteimitglieder in die Nähe von „Volksverrätern“ gerückt, wenn sie der Kriegerei nicht zustimmten (hier). Jetzt wollen Lucassen und seine Soldaten-Combo der AfD im Bundestag die Regierung mit einer verschärften Forderung nach Reaktivierung der Wehrpflicht in Verlegenheit bringen. Laut ADR soll Lucassen gesagt haben, die Wehrpflicht sei ein „zentrales Element der AfD und DNA der Partei“. Das ist völliger Unsinn. Insider erinnern sich an einen früheren Parteitag, an dem der heutige Ehrenvorsitzende Alexander Gauland unter Hinweis auf Bismarcks Politikverständnis die Delegierten nur mühsam davon abbrachte, den Austritt aus der Nato zu fordern. Mit Aufrüstung und Wehrpflicht hatte die Mehrheit nichts im Sinn.
Die Wehrpflicht gehört nicht zur DNA der Alternative für Deutschland
Die AfD ist schlecht beraten, wenn sie dem transatlantischen Kriegschor der US-Vasallen beitritt. Vor dem Umdrehen der Vorsitzenden nach dem Vorbild der italienischen Ministerpräsidentin Meloni wird gewarnt. Das sollte auch der USA-Reisende Frohnmaier, Spitzenkandidat in Baden-Württemberg, bedenken. Der Ukrainekrieg ist das Einzige, was die Brüsseler Überschuldungsunion noch beisammenhält. Die USA haben sich abgeseilt. Nur mit Angst-generierenden False flag-Operationen und den typischen Geheimdienstmanipulationen lässt sich der zerfallende Nato- und EU-Haufen irgendwie zusammentrommeln. Zu diesem brandgefährlichen Aktionismus sollte die AfD nichts beitragen.


