Corona: Expertenrat-Mitglied Berner gegen allgemeine Impfpflicht

Zum Start der Bundestagsberatungen über eine allgemeine Impfpflicht gegen Corona hat sich ein Mitglied des Corona-Expertenrates von Kanzler Olaf Scholz klar gegen das Instrument ausgesprochen. „Ich persönlich bin ein großer Befürworter der Impfung, aber gegen eine allgemeine Impfpflicht“, sagte der Professor und Direktor der Dresdener Kinderklinik im Interview mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). „Der Effekt wäre nach meiner Einschätzung begrenzt, man erreicht die Bequemen und die Zauderer, aber überzeugt nicht die Gegner.“

Zudem wäre die Umsetzung „extrem schwierig“, und die ohnehin hitzigen Diskussionen in Familien, Freundeskreisen oder Belegschaften würden „noch weiter verschärft“, sagte der Kinderarzt und Regierungsberater. „Daher halte ich persönlich wenig von den Rufen nach der Impfpflicht und noch weniger von ihrer Einführung.“

Der Professor aus Dresden ist eines der 19 Mitglieder im Corona-Expertenrat, den Kanzler Olaf Scholz einberufen hat.

Statt auf eine Impfpflicht zu setzen, forderte Berner mehr Einsatz für freiwillige Impfungen: „Man müsste noch viel mehr tun, um niederschwellige Angebote zu machen und Kampagnen so zu intensivieren, dass sie auch diejenigen erreichen, die weiter entfernt sind von den traditionellen Kommunikationswegen“, sagte er der „NOZ“. Es spreche auch nichts dagegen, öffentlich über die Voraussetzungen für eine Impfpflicht zu debattieren. „Sie könnte sinnvoll und notwendig sein, wenn Corona noch gefährlicher werden würde; und man muss dafür nicht erst Vergleiche mit Pocken oder Ebola bemühen. Aber solange es dafür keine Anzeichen gibt, so lange hilft uns die Impfpflicht meines Erachtens insbesondere mit Blick auf die gesellschaftliche Bewältigung der Pandemie nicht den entscheidenden Schritt weiter.“

1 Kommentar

  1. Dieser Abweichler wird sicher auch noch zur Räson gerufen werden und/oder aus dem „Expertenrat“ rausfliegen.
    Aber auch dieser Experte ist offensichtlich einer, der FÜR die Corona-„Impfung“ Propaganda macht, nur (noch) nicht für den „Impf“-Zwang.
    Warum sind die wirklichen Experten wie die verleumdeten, politisch verfolgten Profs. Sucharit Bhakdi, Stefan Hockertz und der Sozialmediziner Wolfgang Wodarg nicht in Senilus Scholzens „Expertenrat“? Die hatten nämlich von Anfang an recht : Die „Impfung“ ist gegen die Infektion nutzlos und sie ist gefährlich.
    Wo sind die wissenschaftlichen Belege, dass sie wenigstens, wie jetzt noch behauptet, vor schwereren Verläufen schützt ?
    Egal, die Leute werden weiter zum „Impfen“ genötigt, weil die Milliarden unbedingt an Big Pharma fliessen müssen und weil die ungespritzte Kontroll-Gruppe ausgerottet werden muss, die ja der Beweis wäre, dass Nichtgeimpfte gesünder sind und bleiben als die Gespritzten.

    „Klartext“ schreibt in der Schweizer Weltwoche diesen Kommentar :

    Das Sterben geht weiter:
    1’387’759 Impfverletzungen.
    397’681 schwere Verletzungen.
    21’251 Impftote.
    Davon Kinder:
    20’410 impfverletzte Kinder.
    8’236 schwerverletzte Kinder.
    109 durch Impfung getötete Kinder.
    (aus EudraVigilance 17.1.22).
    Die Zahl der Impftoten ist 3-4 x höher: Bis 14 Tg. nach der Impfung sind alle Verstorbenen Coronatote statt Impftote (Recherche Servus-TV). Zählt man die in den ersten 14 Tg. nach der Impfung Verstorbenen dazu, kommt man auf 65-85’000 Impftote (Schätzung).

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