Balkendiagramm der INSA-Umfrage für Brandenburg mit der AfD bei 40 Prozent
KI-generiertes Diagramm auf Grundlage der aktuellen INSA-Umfrage für Brandenburg

AfD knackt in Brandenburg die 40 Prozent – SPD nur noch halb so stark

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Die AfD erreicht in Brandenburg erstmals die Marke von 40 Prozent und ist damit doppelt so stark wie die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke. Die neue INSA-Umfrage zeigt einen historischen Höchstwert für die AfD – und einen dramatischen Absturz der bisherigen Regierungsparteien.

Die SPD kommt nur noch auf 20 Prozent. CDU und Linke liegen jeweils bei 9 Prozent, BSW und Grüne erreichen jeweils 7 Prozent. Auf die sonstigen Parteien entfallen 8 Prozent.

Gegenüber der vorherigen INSA-Erhebung vom März legt die AfD um sechs Prozentpunkte zu. Die SPD verliert vier Punkte, die CDU sogar fünf und rutscht damit in die Einstelligkeit. Die beiden Regierungsparteien SPD und CDU kommen zusammen nur noch auf 29 Prozent – elf Punkte weniger als die AfD allein.

Auch rechnerisch ist das Ergebnis ein politisches Erdbeben: AfD und BSW kämen gemeinsam auf 47 Prozent der Stimmen und hätten bei einem Ausscheiden der sonstigen Parteien eine Mehrheit der Sitze. Das BSW lehnt eine Koalition mit der AfD bislang allerdings ab. SPD und CDU wären von einer eigenen Mehrheit weit entfernt.

Der Höhenflug der AfD beschränkt sich längst nicht mehr auf einzelne ostdeutsche Länder. Erst vor wenigen Tagen zeigte der bundesweite ARD-DeutschlandTrend die AfD mit 27 Prozent als stärkste Kraft. In Brandenburg erreicht sie nun die nächste psychologisch wichtige Marke.

Für die repräsentative Erhebung befragte INSA im Auftrag der Märkischen Allgemeinen Zeitung, der Märkischen Oderzeitung und der Lausitzer Rundschau 1.000 Wahlberechtigte in Brandenburg. Der Befragungszeitraum lief vom 29. September bis zum 6. Oktober 2026. Die maximale Fehlertoleranz liegt bei rund 3,1 Prozentpunkten.

Quelle: Lausitzer Rundschau: Aktuelle INSA-Umfrage für Brandenburg.