61 Jahre deutsch-deutsche Mauer und sie steht!

Bundesarchiv, Bild 173-1321 / Helmut J. Wolf / CC-BY-SA 3.0, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

Am 13. August 1961 – so kann man es nachlesen – begann der Bau der „Berliner“ Mauer. Kurz zuvor hatte DDR-„Staatschef“ Ulbricht noch gesagt, niemand habe die Absicht, eben jenes zu tun. Und sie taten es doch. Angeblich ging die Initiative für die Errichtung des Bauwerks dabei von Ulbricht aus, er soll nach harten Verhandlungen mit Moskau grünes Licht vom ZK bekommen haben. Das klingt ein wenig nach Pontius Pilatus und entschuldigt nicht im Mindesten die Verbrechen der mörderischen Sowjetdiktatur und ihres Vasallenstaates, der sogenannten DDR. Nur elf Tage nach Beginn der Bauarbeiten wurde mit dem 24-jährigen Günter Litfin der erste Mauerflüchtling brutal und hinterrücks von Grenzsoldaten erschossen.

Günter Litfin – ermordet am 24. August 1961

Es folgten viele weitere Tote an der kompletten „DDR“-Grenze, deren Zahlen gewisse politische Seilschaften gerne mit Taschenspielertricks nach unten korrigieren wollen. Aber das Blut ist vergossen worden, so rot wie Farben der Kommunisten und ihrer Kofferträger, der SPD. Und die damalige SED besteht nach wie vor, sie nennt sich DIE LINKE, sitzt im Bundestag und die Verantwortlichen für den „Schießbefehl“ und andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit wurden mit lächerlichen Strafen geradezu belohnt. Die „DDR“ ist nicht tot, abgezogen sind nur die Russen, der Sowjetkommunismus blieb und bediente sich der üblichen Methoden. Subversiver, weniger sichtbar, aber effektiv. Nahezu alle Parteien sind kommunistisch unterwandert, dass es die „LINKE“ gar nicht mehr braucht. Aber als Prügelknäbinnen sind sie hin und wieder nützlich. Wenn Grüne, SPD und erst recht die FDP so tun, als wäre in ihren Parteien wirklich das drin, was draufsteht. Für die Union gilt natürlich dasselbe. Nicht zufällig sehen die Merkel-Gedenksteine so aus:

Merkelstein

Die deutsch-deutsche Mauer, eigentlich eine us-amerikanisch – sowjetrussische Grenze steht nach wie vor, in den Köpfen der Menschen, in ihren versteinerten Herzen. Und gerade setzen die Siegermächte das Spiel in und um die Ukraine fort. Für Deutschland geht es um Russen-Gas oder US-Gas, nicht aber um eigene Interessen. Das lassen die „Verbündeten“ nicht zu, es ist jeder mit jedem verwoben, dass es schwer wird, Freund und Feind auseinanderzuhalten. Wessen Krieg ist legitim, wer das größere oder kleinere Übel, die USA, die EU, Russland, China, andersherum? Atomkraft ist plötzlich wieder gut und es kommt der Tag, an dem selbst ein Masthühnchen in Antibiotikasoße von der EU zum Gemüse erklärt wird.

Aber noch einmal zurück zur Mauer und den widersprüchlichen Angaben bei den Opferzahlen:

  • Mindestens 140 Menschen wurden zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer getötet oder kamen in unmittelbarem Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. chronik-der-mauer.de
  • Die Zentrale Erfassungsstelle der Landesjustizverwaltungen Salzgitter zählte insgesamt 872 Todesopfer an der innerdeutschen Grenze. Aber auch hier gibt es keine Bestätigung und viele Abweichungen anderer Organisationen.

Die DDR ist noch keine vierzig Jahre zu Ende und da will man uns also erklären, man könne die Opferzahlen nicht so genau feststellen. Komisch, dass das mit dem Regime, das dieser Diktatur voraus ging viel besser klappt. Und selbst 77 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs werden noch immer Schuldige vor Gericht gestellt. Wie alt sind entsprechende Würdenträger der DDR, falls sie nicht mehr im Bundestag sitzen? Und wie viele Hausmeister müssten zur Verantwortung gezogen werden, weil sie Mielkes Telefonanlage gewartet haben? Mir fielen noch viele weitere Fragen ein, die sich geradezu anbieten, wenn es um die „DDR“ geht. Doch ich belasse es bei einer einzigen. Sind zwei Teile Deutschland (Ost- und Westzone) schon das Ganze oder fehlt da nicht noch etwas, um von Wiedervereinigung sprechen zu können? Das Gebiet ist das Eine, das Andere sind die Deutschen. Solange sie gespalten sind, freuen sich die Dritten.


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3 Kommentare

  1. Mittlerweile sind wir ja schon so weit, dass der „Unrechtsstaat“-Status der DDR von „interessierten Kreisen“ rundweg abgestritten wird.

    Da stellt sich doch glatt die Frage: Wann wird denn der Unrechtsstaat-Status des Nazi-Regines abgestritten ?

    Ich vergaß: Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe, schon gar nicht im Sozialismus, in dem jeder MIT MUSS.

  2. Lügen und Doppelmoral kennzeichnen die jetzige ReGIERung fast noch mehr als das Merkel-Regime. Die drei an der ReGIERung beteiligten Parteien kamen schon nur durch dreiste Lügen im Wahlkampf an die Macht. Eine davon war, dass sie versicherten, er werde keine „Impf“-Pflicht geben, um kurz nach der Wahl für die eine oder andere Art von Impfzwang zu stimmen. Nur, dass sie sich nicht einigen konnten, wer alles zur lebensgefährlichen Gen-Spritze gezwungen werden sollte, verhinderte zunächst noch weiter gehende menschenrechtswidrige Zwangsmassnahmen.

  3. Ich sagte es schon einmal in Ostdeutschland gibt es eine Aufarbeitungsindustrie. Ich selbst als ehemaliger Landesvorsitzender der VOS habe genügend Beweise wie Gelder der Steuerzahler veruntreut werden. Es werden sogenannte Projekte benannt Beratung Betreuung und Begleitung ehemaliger politischer Häftlinge und pauschal abgerechnet. Jeder Finanzprofi weiß, dass Einzelabrechnungen wer wann wo und weswegen beraten wurde und den nötigen Zeitaufwand anzuführen sind. In der sogenannten Aufarbeitungsindustrie sitzen in Gedenkstätten wie Point Alpha, Teistungen Grenzlandmuseum, Gedenkstätte Berlin Hohenschönhausen, Andreasstraße Erfurt, Ettersbergstiftung Weimar u.v.m. Studenten, die Politikwissenschaft und ähnliche Abschlüsse erlangt haben und froh sind bei politischen Stiftungen untergekommen zu sein. Gelder kommen auch von der Stiftung für politische Bildung. In diesen Gremien sitzen viele Sympathisanten der Grünen und Linken. Sie hätten auf dem normalen Arbeitsmarkt keine Jobs gefunden.

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