Der Präsident der Bundesbank, Joachim Nagel, hat vor dem Finanzausschuss des Deutschen Bundestages erneut massiv für die Einführung des digitalen Euro geworben. Es gehe um „europäische Souveränität“ und eine angebliche Grundversorgung im Zahlungsverkehr, wie aus einer Mitteilung des Bundestages hervorgeht.
Nagel betonte, der digitale Euro solle das Bargeld nicht abschaffen, sondern ergänzen – als eine Art „digitaler Zwilling“. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Europa im Zahlungsverkehr zunehmend von internationalen Konzernen abhängig sei. In vielen Ländern des Euroraums gebe es keine eigenen Kartensysteme mehr, weshalb Bürger auf Anbieter außerhalb Europas angewiesen seien. Die Europäische Zentralbank arbeite deshalb gemeinsam mit der Politik an einer neuen digitalen Zahlungsform.
Bemerkenswert ist auch Nagels Seitenhieb in Richtung USA. Der Bundesbankpräsident unterstrich die Bedeutung unabhängiger Zentralbanken und zeigte sich irritiert über den Umgang von Donald Trump mit dem Chef der US-Notenbank, Jerome Powell. Unabhängige Währungsbehörden seien erfolgreicher bei der Sicherung stabiler Preise als politisch gelenkte Institutionen, so Nagel.
Damit wird wieder eine vermeintliche Verschwörungstheorie zur Realität. Zwar hatte man die Einführung des digitalen Euros wesentlich früher angedacht, aber sie wurde dann immer wieder verschoben. Lesen Sie hier, was unsere Autoren damals dazu schrieben und vergleichen Sie es mit der Wirklichkeit:
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Unter anderem wegen der „Bargeldverschwörung“ und Spekulationen über staatliche Kryptowährungen wurde Opposition24 immer wieder von sogenannten Faktencheckern und Sektenbeautragten als Verschwörungsplattform diffamiert, während der „Corona–Pandemie“ auch Thema im Bundestag, siehe hier. Wir hatten in allen (!) Punkten recht.



Kommentare
2 Antworten zu „Bundesbank trommelt für digitalen Euro – Bargeld nur noch „Zwilling“?“
raus aus der eu… sie wird uns töten …
Liebe Redaktion
Man kann einen Schwachsinn nur kommentieren, wenn man das Geldsystem kognitiv nicht korrekt verkraften kann.
Das Geldwesen ist seit Beginn im 19. JH. digital, es sind Ziffern, eine Weltwährung! Die Organisation als eigenständiges Gewerbe, Schuld- und Verzinsungskonstrukt ist nur möglich, weil die Menschheit, staatlich bildungsnah verordnet, verblödet ist.
So meint die Menschheit, sie bringe ihr Geld auf die Bank, finanziere den Staat und das Soziale. Systemimmanent unmöglich, aber es bildet die Grundlager für den Rechtstaat, als Sekte zu definieren!
Weisheit: Der Intelligente kann sich dumm stellen, leider ist das Umgekehrte Usanz!
Die Zentralbanken sind völlig überflüssig, das Geld- und Staatswesen muss als Gemeinschaftsfunktion verstanden und korrekt organisiert werden (Regional Kompetenz mit nationaler Ausstrahlung).
Die klare Trennung zwischen Geldbereitstellung und Administration (Banken) und Wirtschaft und Staat (Verwendung der Liquidität für den Leistungsaustausch) ist systemisch korrekt umgesetzt, alternativlos! Die Verfassung sollte nicht lügen und behaupten, wonach das Gemeinwohl und Soziale nach individueller Finanzkraft abgedeckt werden kann. Damit man das Geld ausgeben und einnehmen kann, muss es vorgängig bereitgestellt sein! Es geht um die korrekte Umlage der Staats-, Sozial- und Gesundheitsquote aus den Wirtschaftseinnahmen, direkt zwischen Wirtschaft und berechtigten Organisationen (Preise staatlich verordnet)! Die politisch diktierten Substrate dienen der Macht, kann weder ökonomisch noch rechtstaatlich begründet werden.