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Messerangriff auf Lehrerin war Islam-Terror: GBA übernimmt Ermittlungen

Die brutale Messerattacke von Essen entpuppt sich als islamistisch motivierter Terrorakt. Die Bundesanwaltschaft hat nun wegen der besonderen Bedeutung des Falls die Ermittlungen gegen den kosovarischen Staatsangehörigen Erjon S. übernommen. Der Jugendliche mit Verantwortungsreife soll am 5. September zuerst seine Lehrerin in einem Berufskolleg niederstochen und kurz darauf einen zufälligen Passanten schwer verletzt haben – beide überlebten nur knapp. Laut Bundesanwaltschaft handelte er aus jihadistischer Überzeugung und plante den „Märtyrertod“ im Kampf gegen angebliche Ungläubige, wie die Behörde berichtet.

Der Angreifer begab sich zudem zweimal zur Alten Synagoge in Essen, fand dort jedoch keine Opfer. Sein Handeln richtete sich explizit gegen die freiheitliche Gesellschaftsordnung in Deutschland – ein klarer Angriff auf die innere Sicherheit. Erjon S. wurde von der Polizei angeschossen, festgenommen und sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

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