Danke, Herr Erdinger. Sie sind da, wenn man Sie braucht – z.B. bei der Braun’schen AfD-„Revolution“

Jürgen Braun / Screenshot Bundestag

In der AfD-Bundestagsfraktion haben sich Abgeordnete um die Herren Braun und Nolte und wohl auch Gnauck, Hess, Felser, Gottschalk und Lucassen den Bolzen des Ausrufens einer „Revolution“ der außenpolitischen Orientierung der Fraktion hin zum Altparteien- und Nato-Kurs geleistet. Sie treten, unter etlichem anderen, für die einseitige Verurteilung Russlands wegen seines angeblich „nicht zu rechtfertigenden und klar zu verurteilenden Angriffs auf die Ukraine“ ein (hier). Dazu erklärt Herr Braun wörtlich: „… dass wir künftig ‚plumpe antiamerikanische Reflexe‘ und eine ‚kritiklose Übernahme russischer Positionen‘ entschieden ablehnen“ (hier).  Nota: „Künftig“! Im Klartext heißt das, dass bisherplumper Antiamerikanismus von der AfD gepflegt wurde. Dazu stand am 3. April 2023 auf dieser Plattform der Artikel „AfD-Fraktion auf Abwegen: Jetzt indirekt für Waffenlieferungen kontra Russland“ (hier). 

Nachdem Herr Lucassen  von der AfD-Fraktion bei Herrn Lanz im Fernsehen jüngst weitere, die AfD-Position kompromittierende Episoden abgeliefert hat, ist erneut energischer Protest einzulegen gegen das Appeasement der  AfD-Herrschaften  an den Altparteien- und Nato-Sprech, mit dem sie wohl bei Frau Baerbrock gut Wetter machen wollen. Zumindest sind die Äußerungen dazu geeignet.
Max Erdiger von „Jouwatch“ hat die Tassen zurecht gerückt. 

Zwar in seiner Sprache gewohnheitsmäßig etwas unter dem Pegelstand des Abwasserrohres, in der Sache aber umso lesenswerter hat Chefredaktor Max Erdinger auf der Plattform „Jouwatch“ die Dejustierung der AfD-Fraktionslinie behoben. Seine Artikel seien der AfD-Vorturnerschaft dringend zur Lektüre empfohlen, bevor die Mitglieder und Wähler, die eine alternative Politik wollen, davonlaufen.

Hier zu Erdingers beiden Artikeln: 


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