Bhakdi muss erneut vor Gericht

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Screenshot Youtube

Die Kieler Staatsanwaltschaft hat Berufung gegen den Freispruch des Amtsgerichts Plön für Sucharit Bhakdi eingelegt. Der 76-jährige Professor für Mikrobiologie muss sich erneut dem Vorwurf der Volksverhetzung stellen. Im ersten Verfahren hatte die Staatsanwältin eine Strafe von 180 Tagessätzen zu je 90 Euro gefordert.

Bhakdi wurde vorgeworfen, Kritik an der Impfpolitik in Israel geäußert und dabei zum Hass gegen Menschen jüdischen Glaubens aufgestachelt zu haben. Zusätzlich soll er jüdische Menschen „böswillig verächtlich gemacht haben“. Weiterhin wird ihm vorgeworfen, im September 2021 in Kiel in einer Rede die Zulassung von COVID-19-Impfstoffen mit einem „Endziel“ in Verbindung gebracht zu haben. Zudem wird Bhakdi beschuldigt, das Schicksal von Menschen jüdischen Glaubens unter der Nazi-Herrschaft verharmlost zu haben.

Wie weiters bekannt wurde, wird es erst im nächsten Jahr zu einem ersten Termin vor dem Landgericht kommen.


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