weibliche Skopze mit amputierten Brüsten

Der LGBT-Kult und seine religiösen Vorläufer

Frauen, die sich die Brüste amputieren lassen und Männer mit aus eigenem Entschluss vollständig entfernten Genitalien sind kein Phänomen der Gegenwart. Die schwer zu ertragenden Bilder zeigen Mitglieder der angeblich heute noch existierenden religiösen Gemeinschaft der russischen Skopzen. Die Sekte soll um 1757 als Geheimbundaus der Tradition der Flagellantensekte der Chlysten hervorgegangen sein. Die Chlysten praktizierten strenge Askese und Selbstgeißelung. Die Skopzen gingen noch einen Schritt weiter und machten die Kastration von Männern und Frauen zum Gebot, um den Geschlechtsverkehr unmöglich zu machen.

Mann mit entfernten Genitalien – Frauen mit amputierten Brüsten – Bilder: gemeinfrei

Bis zu eine Million Mitglieder sollen die Skopzen während ihrer Blütezeit gezählt haben. Zu ihrem Glauben gehörte die Vorstellung, dass der Teufel nach dem Sündenfall den Menschen ihre Geschlechtsorgane gegeben habe, um sie leichter verführen zu können. Jesus habe beim Abendmahl seine Jünger nicht gespeist, sondern kastriert. Erst in der Stalinzeit wurde der Kult vollständig zerschlagen, schreibt Russia Beyond.

Es gab etliche christliche Gruppierungen, in denen Selbstgeißelung und Verstümmelung eine Rolle spielten. Sie gingen teilweise aus vorchristlichen Gesellschaften hervor. So war im römischen Reich der Kult um die Göttin Kybele weit verbreitet. Die Priester trugen Frauenkleider und mussten sich zur Aufnahme in die Gemeinschaft während der Frühlingsfeste die Genitalien abschneiden und in die Menschenmenge werfen. Ähnliche Kulte gab es wohl auch in Babylonien, Phönizien, Syrien und auf Zypern. Der Unterschied zum Zwangseunuchentum, wie später in den Harems des islamisierten Orients oder im alten China, ist der religiös-rituelle Charakter und die freiwillige Kastration.

In der Bibel ist von Verschnittenen die Rede.

Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es.

Matthäus 19,11 Einheitsübersetzung

Und der Verschnittene sage nicht: »Ach, ich bin nur ein dürrer Baum!« Vielmehr so hat der HERR gesprochen: »Den Verschnittenen, die meine Sabbate beobachten und das erwählen, woran ich Wohlgefallen habe, und meinem Bunde treu bleiben, denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern einen Platz (oder: ein Denkmal oder: einen Anteil) und einen Namen verleihen, der besser ist als Söhne und Töchter: einen ewigen Namen will ich ihnen verleihen, der nicht ausgetilgt werden soll!

Jesaja 56

Ging es bei den vorchristlichen Kulten noch darum, durch Verstümmelung der verehrten Göttin ähnlich zu werden und somit das Paradies auf Erden zu erfahren, lehnten die christlichen Selbstgeißelungs- und Kastrationssekten Sexualität ab, der Erlösungsgedanke blieb in seinem Kern aber unangetastet, er wurde nur ins Jenseits verlegt.

Hier finden sich durchaus Übereinstimmungen zum Transkult der Gegenwart. Sogenannte „geschlechtsangleichende“ Operationen halten nicht, was sie versprechen. Nur mit ständiger Einnahme von Hormonen kann der äußerliche „Wechsel“ zum anderen Geschlecht aufrecht erhalten werden. Die Funktion künstlich angelegter Geschlechtsorgane ist stark eingeschränkt und kann lebenslang zu schmerzhaften Komplikationen führen. Aus diesem Grund verzichten viele Transsexuelle auf den finalen genitalen Eingriff und führen nur äußerlich ein Leben als vermeintlicher Angehöriger des anderen Geschlechts. Andere riskieren ganz bewusst den Verlust der Sexualfunktionen. Die zugrundeliegende Überzeugung ist die Annahme, im falschen Körper geboren, also unvollkommen, zu sein. Erlösung verspricht nur der Eingriff, wie auch die Manipulation des Umfelds, das bei Strafandrohung gezwungen wird, den angeblichen Identitätswechsel anzuerkennen.

In den Siebziger Jahren sorgte Rosa von Praunheim noch mit dem Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ für Aufsehen. Seitdem ist viel passiert und eine Art „Normalisierung“ durch Überrepräsentation von LGBT-Anhängern in den Medien erreicht worden, wodurch der Gesellschaft diese Minderheit als zahlenmäßig wesentlich stärker vorgegaukelt wird, als sie ist. Der Kult braucht Nachwuchs, ein Problem, das jede zölibatäre Sekte, wie die Katholische Kirche, kennt, denn auf natürlichem Wege ist Fortpflanzung nicht möglich. So müssen, wie in Deutschland bereits praktiziert, Kinder rekrutiert werden, die dem exklusiven Club die Zukunft sichern. Für die Hohepriester winken neben Ruhm und Ehre auch jede Menge schnöder Mammon auf den kunterbunten Bühnen der Welt, auf denen vor wenigen Jahrzehnten solche Auftritte, wie beim „European Song Contest“ noch völlig undenkbar waren. Nicht nur in der Musik auch im Sport muss dem Kult gehuldigt werden. Wer sich weigert, im Regenbogentrikot aufzulaufen, wird von der Presse in den Dreck gezogen und findet selbst als heißgeliebter Migrant keine Gnade mehr vor den Sittenwächtern. Der Transgenderismus macht sich zunehmend unantastbar gegen jede Kritik. Auch das kein Phänomen der Neuzeit. Die Geschichte der Menschheit ist angefüllt mit solchen Entwicklungen, die sich meist vor dem Untergang einer Epoche auf ihrem Höhepunkt befanden.

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