Keine Übersterblichkeit trotz „Covid“

Auch wenn aufgrund von Covid-19 in einzelnen Kalenderwochen eine erhöhte Sterblichkeit zu beobachten ist, liegt die Gesamtsterblichkeit in Deutschland im Jahr 2020 insgesamt unter dem alterungsbedingten Erwartungswert. Das schreibt der Soziologe Prf. Dr.  in einem Beitrag auf Telepolis.

Tatsächlich erhöhe sich mit der Alterung der Gesellschaft die Zahl der zu erwartenden Sterbefälle, so Gill und widerspricht damit der Meinungsmache in den Medien. Unter anderem steigen die Zahlen seit 2014, weil es „in den 1930er Jahren einen Babyboom gab, der zu einer außergewöhnlich starken Besetzung der Altersjahrgänge führt, die heute 80 Jahre und älter sind.“ 

Und weiter:

Auch wenn aufgrund von Covid-19 in einzelnen Kalenderwochen eine erhöhte Sterblichkeit zu beobachten ist, liegt die Gesamtsterblichkeit in Deutschland im Jahr 2020 insgesamt unter dem alterungsbedingten Erwartungswert. Der Professor kommt nach längeren Ausführungen zu dem Schluss, dass 2020 mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Jahr wird, dessen Todesfallzahl trotz „Covid“ unter dem alterungsbedingt steigendem Durchschnitt liegen wird. 

Gill lehrt an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. In diesen Zeiten darf man sich durchaus fragen: Wie lange noch?


Quelle: Telepolis

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