Die Schuhkette Onygo ist am Ende. Wie t-online berichtet, schließt die Kette bundesweit alle Filialen, inklusive des letzten Standorts in Hamburgs „Europa Passage“. 150 Mitarbeiter stehen vor dem Nichts. Geschäftsführer Frank Revermann schiebt die Schuld auf „massive Konsumzurückhaltung“ im Schuhmarkt. Rettungsversuche? Fehlanzeige. Trotz Zugeständnissen von Vermietern und Lieferanten scheiterte der Investorenprozess kläglich.
Onygo, einst Teil der Deichmann-Gruppe, konnte weder mit Sneakern noch mit einem neuen Sortiment punkten. Die Insolvenz ist ein weiterer Beleg für die wirtschaftliche Talfahrt, in der Verbraucher den Geldbeutel zukneifen und Unternehmen wie Dominosteine fallen.

