Attentat auf Dugin-Tochter aufgeklärt?!


Am 20. August 2022 explodierte das Auto der 29-jährigen Daria Dugina während der Fahrt im Moskauer Gebiet.Daria Dugina besuchte zuvor das Literatur- und Musikfestival, wo Dugin als Ehrengast anwesend war. Nach ersten Erkenntnissen war an dem Fahrzeug ein Sprengsatz montiert, der detonierte. Die Leiche der verkohlten Frau wurde im Frack des Fahrzeugs geborgen.

Höchstwahrscheinlich galt das Attentat Darias Vater Alexander Dugin, dem Vordenker der sogenannten eurasischen Theorie und Verfechter einer geopolitischen Achse aus Russland und Europa, der 2021 ein neues  Buch veröffentlichte, in dem er sich kritisch mit dem “Great Reset” auseinandersetzte.

Während in Moskau einige die Drahtzieher des Attentats in Kiew vermuten, weist die Ukraine dies vehement zurück.

Quelle u.a.: https://www.wochenblick.at/brisant/ukrainerin-unter-verdacht-mordanschlag-auf-daria-dugina-aufgeklaert/

Doch nun meldet die russische Nachrichtenagentur TASS:

Der Mord an der russischen Journalistin Darya Dugina ist aufgeklärt, teilte der russische Sicherheitsdienst FSB mit. Es wurde von ukrainischen Geheimdiensten vorbereitet. Der Täter – eine als Natalia Vovk identifizierte Bürgerin der Ukraine – entkam nach Estland, teilte das PR-Zentrum des FSB mit.

„Der Föderale Sicherheitsdienst hat den Mord an der 1992 geborenen russischen Journalistin Darya Dugina aufgrund dringender Ermittlungsmaßnahmen aufgeklärt“, betonte der FSB. Der Sonderdienst stellte fest, dass „das Verbrechen von ukrainischen Geheimdiensten vorbereitet und begangen wurde“. Als Täterin wurde die ukrainische Staatsbürgerin Natalia Vovk, geboren 1979, identifiziert.

Sie war am 23. Juli 2022 zusammen mit ihrer 2010 geborenen Tochter Sofya Shaban in Russland angekommen. „Am Tag des Mordes besuchten Vovk und Shaban das Literatur- und Musikfestival Tradition, bei dem Dugina als Ehrengast anwesend war.

Am 21. August, nach einer ferngesteuerten Explosion des Toyota Land Cruiser Prado, das Dugina fuhr, fuhren Vovk und ihre Tochter durch die Region Pskow nach Estland“, sagte der FSB.

Um den Mord zu planen und Informationen über Duginas Lebensstil zu sammeln, mieteten Vovk und ihre Tochter eine Wohnung in Moskau im selben Gebäude, in dem das Opfer lebte. Um den Journalisten auszuspionieren, benutzte der Kriminelle einen Mini Cooper. Bei der Einreise nach Russland trug das Fahrzeug ein Nummernschild der Volksrepublik Donezk – E982XH DPR, in Moskau – ein Nummernschild von Kasachstan 172AJD02 und bei der Ausfahrt – ein ukrainisches Nummernschild AH7771IP. „Das Untersuchungsmaterial wurde dem Untersuchungsausschuss übergeben“, sagte der FSB.

Quelle: https://tass.com/society/149668

Erstveröffentlichung: Guido Grandt

2 Kommentare

  1. „Bei der AUSFAHRT ein ukrainisches Nummernschild“

    Das ist doch etwas verwunderlich, dass so ein Fahrzeug Richtung Estland unkontrolliert (?) passieren durfte.

    Andererseits ist es auch schwer vorstellbar, dass diese Person den Anschlag zu „verantworten“ hat. Wann z.B. soll sie den Sprengsatz angebracht haben? Noch vor Abfahrt zum Festival im Wohngebäude von Dugina? Auf dem Festivalgelände ? Hatte diese Frau die erforderlichen technischen Kenntnisse ? Wer baute den Sprengsatz ? Wie kam sie in dessen Besitz ? Hatte sie Helfer ?

    Aber gut: Wenn der FSB es sagt, wird es vermutlich schon stimmen.

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