Zahl linksextremer Straftaten fünfzehnmal höher als die von „Reichsbürgern“ und „Selbstverwaltern“

Symbolbild O24

Die Sicherheitsbehörden haben 2019 677 Straftaten sogenannter „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ registriert. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen hervor. Dazu zählen 87 Fälle von „Erpressung“, 33 Widerstandsdelikte, 11 Sachbeschädigungen, 186 mal Bedrohung bzw. Nötigung, 41 Propagandadelikte, 30 Fälle von „Volksverhetzung“, 7 Verstöße gegen das Versammlungsgesetz und 12 Verstöße gegen das Waffengesetz. Außerdem noch 13 Körperverletzungen (Nachtrag). 257 Straftaten werden unter „andere“ geführt.

Im Vergleich dazu haben Linksextreme 9.849 Straftaten, davon 1052 Gewaltdelikte begangen. Zieht man bei Straftaten der „Reichsbürger“ die Propagandadelikte ab, die es auf linker Seite nicht gibt, liegt die Gesamtzahl mehr als 15 mal so hoch. Bei den Gewaltdelikten im direkten Vergleich steht es 133 : 1052, also acht mal mehr Delikte im linksextremen Bereich.