Wieder einmal deckt die Justiz auf, wie leicht sich das österreichische Sozialsystem austricksen lässt: Eine 65-jährige Frau kassierte in Wien jahrelang Mindestsicherung – und das, obwohl sie gar nicht mehr im Land war! Anstatt in der Bundeshauptstadt zu leben, hielt sich die Dame vorwiegend im Iran auf. Abgemeldet hat sie sich natürlich nicht. Das Geld vom Steuerzahler floss trotzdem weiter auf ihr Konto.
Der Schaden? Fast 20.000 Euro – einfach so aus dem Fenster geworfen. Das Straflandesgericht Wien zeigte sich großzügig: Zehn Monate bedingte Haft, selbstverständlich nur auf Bewährung. Ein Paradebeispiel dafür, wie Betrug an der Allgemeinheit oftmals kaum Konsequenzen hat.
Solche Fälle sind in Wien offenbar längst keine Ausnahme mehr: 2024 zählte man 2.626 Anzeigen wegen Sozialleistungsbetrug – mehr als die Hälfte aller Fälle österreichweit. Besonders auffällig: Bei Kontrollen am Flughafen landen regelmäßig Dutzende Verdachtsfälle pro Flugzeug im Visier der Behörden.
Wie lange lässt sich die Politik dieses Schauspiel noch gefallen? Die Leidtragenden sind einmal mehr die ehrlichen Steuerzahler. Wer wirklich Hilfe braucht, schaut oft in die Röhre – während dreiste Abzocker das System plündern. Ein weiteres trauriges Kapitel im rot-grünen Wiener Sozialstaat.
Quelle: heute.at






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5 Antworten zu „Wiener Stütze kassiert – aber lebt längst im Iran: Skandal um dreisten Sozialbetrug!“