Werden durch diese Politik  mein „Nutzen gemehrt“ und „Schaden abgewendet“?

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Der sich zuspitzende Ukrainekrieg und die Bedrohung Deutschlands durch fehlende Energie nehmen ihren Lauf, ohne dass die Berliner Regierung etwas  Wahrnehmbares zu ihrer Abwendung unternähme, so die Kritikersicht. Wo bleiben die Aktivitäten zur Fortsetzung der Gasversorgung aus Russland? Warum stopft man fertige Gasröhren  ab und spurt riesige Folgeschäden bis zum Kollaps der Wirtschaft ein, statt dass man die Ventile öffnet und  die Gefahren abwendet? Warum will man das Klima retten und beschädigt es überflüssig durch Flüssiggas, dessen Kältemaschinen – teils bei 50°C  Wüstenhitze – riesige Mengen Gas verfeuern und  CO2 ausstoßen und dessen Tanker die Atmosphäre rund um den Globus  verschmutzen?

Die sinngemäße Antwort „Weil ein post-post-sowjetischer Erbfolgestreit um einen 1.000 Kilometer entfernten Streifen Land mit Insel am Schwarzmeer das von uns fordern und sonst russische Panzer bei uns vorfahren würden“ erscheint intellektuell denkbar niedrigschwellig. 

Man rast nicht mit einem voll besetzten Omnibus ins Tal und sagt „wir haben zwar eine Bremse, wollen sie aber nicht benutzen“

Daher ist statt einer angeblichen Zeitenwende  eine Gehirnwende angesagt, die pragmatisches Vorgehen verlangt und uns aus der Gefahrenzone bringt. Man darf nicht  mit einem voll besetzten Omnibus ins Tal rasen, die Bremse unter Kasteiungs-Auflagen nicht benutzen und stattdessen die Kurvenlage ausprobieren wollen. Die Berliner Regierung muss die Gasversorgung durch Inbetriebnahme von Nordstream II sichern und alle „Bedenken second“ (Lindner) stellen. Es kann nicht sein, dass die absurde ministerlich-staatsanwaltschaftliche Verfolgung eines AfD-Politikers wegen eines angeblich falschen Handhebens zur Aufhebung seiner Immunität führt, das Handheben der Regierungsmitglieder anlässlich ihrer Vereidigung aber außer Acht bleibt, wo es geheißen hatte, man wolle vom deutschen Volke Schaden abwenden und seinen Nutzen mehren. Dagegen war sogar  Frau Merkel   hellsichtig mit ihrer Feststellung „Abenteuer einzugehen verbietet mein Amtseid“. 

Statt einer angeblichen „Zeitenwende“ ist eine Gehirnwende angesagt

Der gegenwärtig abenteuerliche Kurs der Berliner Politik lässt viele Bürger daran (ver-) zweifeln, ob auftragsgemäß ihr Nutzen gemehrt und Schaden von ihnen abgewendet werde. Eher scheint die Gegenrichtung zuzutreffen. Quousque tandem – wie lange noch?


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