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Wenn Trump tobt, knallt’s bald auch in Deutschland

Trump hat ihn 2017 eingestellt, jetzt will er ihn feuern. In Deutschland kann sich kaum jemand vorstellen, dass ein Präsident öffentlich den Chef der Zentralbank zum Rücktritt auffordert. In Amerika ist genau das passiert. Donald Trump will den Chef der US-Notenbank loswerden. Und zwar nicht irgendwann, sondern sofort. Doch laut Gesetz ist er unkündbar.

Jerome Powell heißt der Mann, der Trumps Pläne durchkreuzt. Er hält die Leitzinsen hoch. Damit will er die Inflation im Griff behalten. Doch Trump passt das nicht. Er will Wachstum, steigende Börsenkurse und gute Nachrichten. Und er braucht Erfolge, die er sich ans Revers heften kann. Denn er steht unter Druck. Innenpolitisch und privat. Jeder weiß, was gemeint ist.

Wer glaubt, der Präsident könne einfach den obersten Geldhüter austauschen, irrt. Die US-Notenbank, die Federal Reserve, ist kein Ministerium. Sie funktioniert nach eigenen Regeln. Der Chef wird vom Präsidenten vorgeschlagen, ist danach aber kaum mehr angreifbar. Das ärgert Trump. Und nicht nur ihn.

Und was hat der deutsche Bürger damit zu tun? Mehr als man denkt. Wenn der Dollar schwächelt, steigen bei uns die Preise. Öl, Gas, Technik, Urlaubsreisen, alles wird teurer. Auch Kredite könnten bald wieder mehr kosten. Die Ersparnisse dagegen werfen dann kaum noch etwas ab.

Kurz gesagt: Was Trump in Washington sagt, kann sich schnell an der Supermarktkasse in Deutschland bemerkbar machen. Wer glaubt, das habe mit uns nichts zu tun, wird vielleicht bald eines Besseren belehrt.