Weil sie natürlich anbauen, wie Gott es will: US-Regierung schickt bewaffnete Einheiten, um Amish-Farm zu schließen

brown horses under clouds during daytime

Der Vorfall ist ungeheuerlich für die USA, wo Religionsfreiheit einen ganz besonderen Stellenwert genießt oder besser gesagt, genossen hat. Vor über hundert Jahren hat in Europa die letzte Amisch-Gemeinde aufgegeben. Die als rigide geltende Religionsgemeinschaft wurde seit ihrer Gründung verfolgt und zur Ausreise in die Neue Welt gedrängt. Bis heute konnten sie dort ihre Lebensweise beibehalten und von Landwirtschaft leben, die sie wie vor dreihundert Jahren betreiben. Der US-Regierung ist das wohl ein Dorn im Auge. So erhielt Miller’s Organic Farm in Pennsylvania kürzlich Besuch von schwer bewaffneten Bundespolizisten.

RebelNews berichtet: Miller’s Organic Farm liefert alles von Rindfleisch und Käse über Rohmilch und Bio-Eier bis hin zu Milchprodukten von Büffeln und allen Arten von Produkten an etwa 4.000 private Food-Club-Mitglieder, die gerne hohe Preise für hochwertige Vollwertkost bezahlen.

Die Mitglieder des privaten Food-Clubs schätzen ihre Freiheit, Lebensmittel von einem unabhängigen Landwirt zu bekommen, der sein Fleisch und seine Milchprodukte nicht so verarbeitet, wie das Landwirtschaftsministerium es vorschreibt.

Amos Miller, der Besitzer der Farm, sagt dass er Lebensmittel so zubereitet, wie Gott es beabsichtigt hat – aber die US-Regierung sieht die Dinge nicht so.

Sie schickten kürzlich bewaffnete Bundesagenten auf den Bauernhof und forderten, dass er die Arbeit einstellt. Zudem will die Regierung auch eine Geldstrafe über mehr als 300.000 Dollar verhängen. Damit wäre die Farm wirtschaftlich bankrott.

Das sei ein Angriff auf die religiöse Freiheit der Amish, nur 150 Meilen von Washington D.C. entfernt, so RebelNews. Logischerweise braucht man auf Millers Farm auch kein Benzin oder Dünger und bleibt daher von Sanktionen gegen Russland infolge des Ukrainekriegs unberührt. Weht daher der Wind?

Eine Petition auf LeaveThemAlone.com sammelt derzeit Unterschriften, um die Amischen bei ihrem Kampf für die Religionsfreiheit zu unterstützen.

3 Kommentare

  1. So etwas nannte man früher Staatsterrorismus. Und heute ?

    Das bösartige Regime zeigt täglich seine hässliche Fratze, in der besten Vorzeigedemokratie, die es jemals gab.

  2. Die Amish-People verstossen gegen den „Codex Alementarius“, der vorschreibt, dass Rinder und andere Nutztiere mit Wachstumshormonen und Antibiotika vollgepumpt werden müssen. Daneben müssen Pestizide und Glyphosat bei der Aufzucht von Nutzpflanzen eingesetzt werden, gemäss diesem Machwerk. Kein Wunder, dass die Amish hier ein Dorn im Auge der Behörden sind. Sie sind quasi die „Kontrollgruppe“ zu dem Durchschnitts-vergifteten-US-Bürger. Und Kontrollgruppen brauchen wir doch weder bei „Lebens“mitteln, noch bei sogenannten „Impfungen“.

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