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Waffen-Black-Friday: Rüstungsrabatt statt Rentenerhöhung – Mehrwertsteuer sparen beim nächsten Krieg



Die Realität ist oft zu absurd, um sie sich auszudenken – doch genau das passiert gerade in Deutschland. Die Präsidentin des Bundeswehr-Beschaffungsamtes will die Mehrwertsteuer auf Rüstungsgüter senken. Begründung: Mit dem gleichen Etat könne man mehr einkaufen. Für Brot, Butter und Heizung bleibt der volle Steuersatz – aber Panzer und Raketen könnten bald im Schnäppchenregal liegen.

Die Präsidentin des Bundeswehr-Beschaffungsamtes (BAAINBw) hat sich für eine Steuerentlastung für die Rüstungsindustrie ausgesprochen. „Eine reduzierte Mehrwertsteuer für Rüstungsgüter könnte ich mir durchaus vorstellen“, sagte Annette Lehnigk-Emden der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ). Dann könnte man mit dem Etat für die Bundeswehr auch mehr einkaufen. „Aktuell gehen 19 Prozent unserer Rüstungsausgaben als Umsatzsteuer ans Finanzministerium“, sagte die Amtspräsidentin.

Eine andere Idee lehnt Annette Lehnin-Emden hingegen ab. „Eine Übergewinnsteuer würde nichts bringen“, so die Chefin der Behörde in Koblenz. Unternehmen würden diese dann „mit einkalkulieren und der Staat dann nur mehr bezahlen“. Eine solche Extra-Steuer hatte jüngst die Linksfraktion Bremer Bürgerschaft gefordert, auch das EU-Parlament soll sich mit der Idee auseinandersetzen.


Vielleicht sollte man gleich ein Bonusprogramm einführen: Wer fünf Drohnen kauft, bekommt die sechste gratis. Frühbucher-Rabatt auf Kampfjets, 3 % Skonto bei Barzahlung und für treue Kunden ein Gratis-Kriegsschauplatz zur Auswahl. Willkommen im neuen Deutschland – wo der Staat den Frieden besteuert und den Krieg rabattiert.