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Vosgerau-Interview: Reichsbürger, Correctiv & der Rollator-Prozess

In diesem Interview diskutieren der Staatsrechtler Dr. Ulrich Vosgerau und der Interviewer die Ereignisse rund um das Treffen mit Martin Sellner in Potsdam und den sogenannten Rollator-Prozess um Prinz Reuß. Dr. Vosgerau kritisiert die Medienberichterstattung über beide Ereignisse und weist darauf hin, dass es sich in beiden Fällen um eine Übertreibung der Sachlage handelt. Im Fall des Treffens in Potsdam stellt Dr. Vosgerau fest, dass Correctiv zwar eingeräumt hat, dass bei dem Treffen nichts rechts- oder verfassungswidriges besprochen wurde, diese Information jedoch von den Medien nicht ausreichend verbreitet wurde. Im Fall des Rollator-Prozesses kritisiert Dr. Vosgerau die lange Untersuchungshaft der Angeklagten, obwohl sich zeige, dass bei dem Verfahren nichts herauskomme und die Angeklagten offensichtlich nicht putschen wollten.

Weiterhin erläutert Dr. Vosgerau seine persönliche Sicht auf die Identitäre Bewegung und Martin Sellner. Er gibt an, dass er selbst kein Anhänger der Bewegung ist, jedoch den Eindruck hat, dass Sellner ein vernünftiger und umsichtiger Mensch sei. Dr. Vosgerau geht auch auf den Vorwurf ein, dass Sellner „völkische Gedanken“ habe und erklärt, dass dieser Begriff in der heutigen Zeit oft missverstanden werde.

Schließlich diskutieren Dr. Vosgerau und der Interviewer noch die Existenz des Deutschen Reiches und die Tatsache, dass Deutschland immer noch auf der Feindesliste der UNO steht. Dr. Vosgerau betont, dass die Bundesrepublik Deutschland nicht der Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches ist, sondern dasselbe Rechtssubjekt und dass die Feindstaaten-Klausel in der UN-Charter heute keine rechtliche Bedeutung mehr hat. Oha! Sehen das unsere Leser auch so?

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