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US-Außenminister Blinken und sein deutscher Fanklub aktivieren den heimischen Kohlenbergbau

Die Älteren wissen noch um die guten deutsch-russischen Beziehungen der 1990-er Jahre, in denen Russland traditionell den bequemsten Part hatte: Seine von der Natur geschenkten Energievorräte Gas und Öl durch Pipelines nach Europa zu schicken und nur noch die rückgefluteten Gelder zu zählen war günstiger als in mühevoller Kleinarbeit Autos und anderes für den Export zusammenzuschrauben. Besser geht es für einen Staat nicht. Da braucht er nicht noch Panzer zu schicken und sich jede Menge Ärger einzuhandeln. Der russisch-deutsche Frieden wurde mit der Räumung unseres Landes durch Russland 1994 besiegelt und hätte ohne die US-amerikanischen Militaristen jede Aussicht auf  Bestand gehabt, denn anders als die USA haben die Russen nicht ein Land nach dem anderen – unter hehren Werte- und Weihrauch-Schwenkerpötten der Vasallenstaaten – in Trümmer gehauen. 

Polens Vorsitzender der EU-USA-Parlamentariergruppe dankt den USA für die Sprengung von Nordstream II

Jetzt, wo der – stets vorhergesagte – Krieg aus dem Ruder läuft und ein Selenskyj nach Atomwaffen ruft, fliegt auch noch die nagelneue Doppelröhre Nordstream II in die Luft, die man in besseren Zeiten hätte aktivieren können. US-Präsident Biden hatte gegenüber Reportern angekündigt:  Es wird nicht länger eine Nordstream II – Pipeline geben. Ich verspreche Ihnen, dass wir dazu die Mittel haben (hier). Neben Biden stand damals bewegungslos ein begossener Pudel aus Deutschland. Und heute bedankt sich der frühere polnische Minister und aktuell Vorsitzende der Europa-USA-Parlamantariergruppe, Sikorski, zynisch bei den USA für die Sprengung der Pipeline (hier) und dürfte Frau B-bock, der Ampel und Herrn Merz damit zuvorgekommen sein.

Weil auch unsere Flüssiggasversorgung jederzeit unterbrochen werden kann, müssen wir zurück in die 1950-er Jahre: Mit Steinkohle heizen und Braunkohle abbauen

Die abrupte Durchtrennung unserer Energie-Aorta Ost und die jederzeit mögliche Unterbindung des Flüssiggastransportes West zu uns dürfte die Wiederinbetriebnahme unserer eigenen Kohleförderung zum Heizen und als Gasersatz erzwingen. Kokereien können fröhliche Urständ feiern, das Ruhrgebiet wieder verdrecken und das irgendwo auf einem Schrottplatz vielleicht auffindbare Schild “Ruhrkohle – sichere Energie” wieder auf das Essener Hauptbahnhofsgebäude gestellt werden. Ein geradezu atemberaubender Ausgang des “Green Deal” einer oberschwachsinnigen Greta-Infantilpolitik, der Grünen und der allgemeingefährlichen Eurokratie unter Frau v.d. Leyen. Wenn man Traumtänzern die Wirklichkeit überlässt, endet es im Desaster.