Unerhörter Vorgang! Da fliegt ein schweizer Journalist nach Moskau, um die andere Seite zu hören

Es passieren Dinge, die einfach nicht passieren dürfen aus Sicht unserer Staatsfunker und Synchronmedien: Da fliegt ein schweizer Journalist nach Moskau, um investigativ zu werden, um sich selbst ein Bild zu machen, um den ältesten Grundsatz menschlichen Urteilens zu praktizieren, der da lautet „Audiatur et altera pars – Gehört werde auch die andere Seite“. Der unerhörte Trip gehörte aus Sicht unserer Gates- und Soros-mitbezahlten Medien und Organisationen nach Strich und Faden gecancelled und der Journalist darf keinesfalls mehr in einer Talkshow auftauchen. Er könnte womöglich Originalia einbringen, die das generelle Restle’sche Haltungserfordernis der Staatsfunker nicht bedienen und er könnte womöglich die „unanfechtbaren“ US-Geheimdienstinformationen zum bösen Putin hinterfragen und sie mit denen über Saddam Hussein 2003 vergleichen, die auch nicht gestimmt haben. 

Ganz klar: Wer sich selbst ein Bild machen will, gehört nach unserem Polit- und Medienunisono rausgeschmissen

Wo kämen wir hin, wird man in Frau Bärbocks Ministerium fragen, wenn nicht mehr die dpa- und anderen Regierungsmeldungen 1:1 übernommen werden? Wo kommen wir hin, wenn die Reitschusters und Warwegs in der Bundespressekonferenz unangenehme Fragen stellen dürfen? Raus mit denen! Wo kämen wir hin, wird man im Kanzleramt fragen, wenn Leute hinter die Ukrainefront reisen und sich selbst informieren wollen? Raus damit! Das erfuhr u.a. ein Hamburger Medienprofessor am eigenen Leibe, als de Universität ihn nach einer Ukrainereise feuerte. Der Fraktionsrausschmiss widerfuhr sogar Abgeordneten der AfD in Nordrhein-Westfalen, die im Donbass Informationen sammeln wollten. Schande auf das Haupt der AfD-Rausschmeißer vom Typ des ehemaligen Landesvorsitzenden, die die ganze Partei in Misskredit bringen und offenbar bei 16% festnageln wollen. 

In Deutschland herrscht flächendeckend Quarantäne in Sachen Information

Jeder, der die Einheitsinformation zwischen Schleswig, Garmisch, Mainz und Rügen bezweifelt, ist ein „Putinversteher“, muss stillgelegt und sogar bestraft werden, wenn er ein „Z“ an seinem Auto außerhalb des Nummernschildes für Zwickau haften hat. „Russia Today“ wird als Feindsender verboten und blockiert und ist im Internet nur über Umwege aufzurufen. Münchener Stardirigenten sind zu feuern, wenn sie den Gesinnungstest in Richtung Antiputin nicht absolvieren und Sängerinnen werden rausgeschmissen, wenn sie sich von ihrem Staatschef nicht öffentlich distanzieren wollen. Das ist unsere Cancel culture heute und jeder muss sich daran halten, wenn er nicht unabhängig ist und mit Rausschmissen aller Art beschädigt werden kann.

Roger Köppel lässt sich nicht einsperren und fliegt nach Moskau. Seine Erkenntnisse sind hörenswert und völlig anders

Es gibt noch einen unabhängigen Journalisten, nicht in Deutschland, sondern in der Schweiz, der sich ins Flugzeug setzt und rund um Moskau Leute trifft und befragt – sowohl prominente aus Politik und Medien als auch öffentlich Unbekannte. Was Roger Köppel von der „Weltwoche“ uns mitzuteilen hat, ist völlig anders als das US-News-Ragout, das unsere Altparteiler, Staatsfunker und Relotiusmedien täglich neu aufkochen. Die Russen zeigten sich dem Schweizer zugewandt, freundlich und souverän in der Trennung historischer Linien von den aktuellen US- und westeuropäischen Widrigkeiten. Interessant: Die erneute Entsendung deutscher Panzer gegen das Land habe einen riesigen Solidaritätsschub mit der Regierung im Kreml bewirkt. Das dürfte die großartige und denkbar hocherfahrene politische Truppe um Frau Dingsbums in Berlin mal wieder nicht gesehen haben. 

Saldo: Roger Köppel hat im Moskauer Flughafen ein sehens- und hörenswertes Video verfasst, das Jeder aufrufen sollte, dem die hiesige Propaganda zum Halse raushängt:

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8 Antworten zu „Unerhörter Vorgang! Da fliegt ein schweizer Journalist nach Moskau, um die andere Seite zu hören“

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