Ukrainisches Parlament schmeißt Menschenrechtskommissarin raus: Behauptete „Vergewaltigungen“ waren offenbar erfunden

Yaruna21, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Von Ukrainischer Seite behauptete „Massenvergewaltigungen“ durch russische Soldaten waren offenbar erfunden, zumindest fehlen die Belege. Wer die schrillen Töne von Frau Baerbock noch im Ohr hat, mit der sich die Grünen-Partei den Kriegswaffenlieferungen zuwandte, weiß, dass angebliche Massenvergewaltigungen eine primäre Rolle in der Argumentation spielten, sämtliche vor den Bundestagswahlen 2021 verkündete Neutralitäts-Grundsätze der Grünen ins Gegenteil zu verkehren.

Nüchternen Beobachtern war von vorne herein klar, dass die unerfahrenen Baerbock & Cie den typischen Falschmeldungen aufgesessen sein mussten, die jeden Kriegsausbruch begleiten. Denn eine Truppe im Angriff mit täglichem Vorrücken in unbekanntem Gelände, in dem sie mit hoch effektiven Panzerfäusten des Gegners sehr unangenehme Bekanntschaften machen musste,  mag für Vieles Zeit haben, nicht aber für „Massenvergewaltigungen“. Dennoch sprangen natürlich das politische Berlin – außer den meisten AfD-Abgeordneten – und die Staatsfunker samt Relotiusmedien voll auf den Zug und ließen den Scholzismus eine Zeitenwende verkünden.

Der Kiewer Donnerschlag der Fake-News-Entdeckung ist in Deutschland nur schallgedämpft zu hören

Jetzt erfolgte im Kiewer politischen Zentrum der Donnerschlag: Das Parlament in Kiew schmiss seine Menschenrechtsbeauftragte raus, weil die von ihr erhobenen Vorwürfe von Massenvergewaltigungen  nicht belegbar waren. Die Meldung findet man selbstverständlich nicht auf den Titelseiten in Deutschland, sondern weit hinten im Netz auf Twitter. Der Korrespondent der großen USA-Plattform „Politico“, Christopher Miller, schreibt: „Ukraine’s parliament just fired human rights ombudsman Lyudmila Denisova. MPs claimed her work focusing on the rape of Ukrainians by Russian troops which ‚couldn’t be confirmed with evidence‘ “ (hier). „Politico“ gehört dem deutschen Axel Springer – Verlag  und ist damit unverdächtig, das  Entsenden von Friedenstauben in Kriegsgebiete samt Decouvrieren von Falschmeldungen als Hauptaktivität  zu betrachten. 

Wer glaubt, das tägliche Rundum-Wegzensieren unliebsamer Meldungen durch die deutschen und die EU-Behörden samt ihrer selbstherrlichen US-Vorreiter in den Netzen und das Vertrauen auf Politverkünder á la Baerbock  führten zu wahrheitsnaher Information, sollte sich das noch einmal durch den Kopf gehen lassen. 

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