
Damals, am 11. März 2011 sorgte die Nuklearkatastrophe von Fukushima für ein paar Tage Schreckenszenarien in der Presse. Der Reaktorunfall mit der Kernschmelze hatte allerdings „nur“ ca. 20 – 30 Prozent radioaktiver Emissionen von der Menge der Tschernobylkatastrophe zufolge. Ein Mensch starb den Krebstod aufgrund der Strahlung, der er ausgesetzt worden war. Der Rest der Opfer ging auf das Konto der Naturkatastrophe – dem Tsunami und mehreren Erdbeben. Doch ich will die Vorkommnisse keinesfalls verharmlosen – es hätte schlimmer kommen können. Zum Glück passierte weit weniger, als unsere rotgrünen Bio- und Physiklehrer uns in der Schule immer erklärt hatten. Bei einer Kernschmelze könnte der Erdkern angebohrt werden und Bumm … mehr muss man eigentlich nicht zur Bildungsmisere von heute sagen. Die Saat für den Abstieg in die niederen Gefilde des gesamtgesellschaftlichen IQs wurde in den Sechzigern gelegt, Annalena und Ricarda stehen stellvertretend für die hoffnungslos verlorene Generation, die daraus hervorgegangen ist.
Sei es drum. Merkel zog ihre Energiewende durch, das Gutmenschentum verzeichnete den ersten Sieg, unterließ es aber, umgehend die Nachbarstaaten zu bombardieren, die seither doppelt so viele Atomkraftwerke bauen. Global hat die Menschheit keine Lehren aus Tschernobyl, Fukushima, Hiroshima und Nagasaki ziehen können. Vergessen sollten wir auch nicht die vielen Versuche auf dem Morurora-Atoll und dass geisteskranke Islamisten in Pakistan jederzeit einen nuklearen Dschihad beginnen könnten. Überhaupt handelt es sich bei sogenannten „Atommächten“ grundsätzlich nicht um „souveräne Staaten“, sondern Terrorregime, deren Anführern man die Köpfe vom Rumpf trennen sollte, ganz gleich mit welcher Flagge sie sich schmücken. Niemand, der auch nur mit Nuklearwaffen droht, dient seinem Volk, noch möchte er es verteidigen, er ist und bleibt ein Diener Satans. Wenn es einen gerechten Krieg gäbe, dann diesen, der den Führern der Welt gilt und ihrer Gefolgschaft, der diese Brut für immer von der Erdoberfläche vertilgt.
Doch all das ist längst als Normalität akzeptiert, Fukushima vergessen, wenn kümmert es heute noch? Auch die Weltkriegspanik angesichts der Verbrechen in der Ukraine hält sich in Grenzen. Was wirklich schockt, sind die Preise an den Tankstellen. Mir graust vor diesem Volk aus lauter Mitmenschen, die in diesen Tagen ihre Menschlichkeit gegen einen Packen Klopapier eintauschen.


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2 Kommentare zu „Ukraine-Panik schlägt Fukushima-Hysterie“