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Uefa-Doppelmoral: Regenbogen hui – Wolfsgruß pfui

Die Uefa hat Türkei-Verteidiger Merih Demiral für zwei Spiele gesperrt, nachdem er beim Jubel den umstrittenen „Wolfsgruß“ der rechtsextremen Organisation „Graue Wölfe“ gezeigt hatte.

Jude Bellingham muss laut „Bild“-Zeitung eine Geldstrafe von mindestens 20.000 Euro für eine obszöne Geste in einem Spiel gegen die Slowakei zahlen. Er hatte sich in den Schritt gefasst. Dies wurde nicht wie im Fall des türkischen Spielers als politische Botschaft, sondern nur als unangemessen gewertet.

Vor drei Jahren hatte es auch Wirbel wegen der Regenbogenbinde von Manuel Neuer gegeben, die Uefa ermittelte, ob es sich bei dem Statement um eine politische Botschaft handele, die nicht zulässig sei. Dann aber kam man zu dem Ergebnis „good cause“ und wertete die Regenbogenbinde als Zeichen der Mannschaft für Vielfalt.

Und wir kommen zu dem Schluss, dass alle Urteilen der Uefa auf lupenreiner Doppelmoral fußen.

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