/

/

,

Typisch USA: Beim Zerbomben vorneweg, bei Flüchtlingen und Wiederaufbau abwesend

Der Ukrainekrieg und der Krieg gegen Serbien in Sachen Kosovo wurden von den USA und ihrer Nato angebahnt respective vom Zaun gebrochen. Der Kosovokrieg 1998 war ein gravierender Völkerrechtsbruch. Nach dem bekannten US-Muster aus Vietnam bombardierte die Nato knapp ein Vierteljahr lang die gesamte Infrastruktur Serbiens und des Kosovo. Genau das wirft der Westen  heute den Russen in der Ukraine als kriegsverbrecherisch vor. Zum Wirken von USA und Nato auf dem Balkan 1998 schreibt die BZ: “Die Nato zerstörte oder beschädigte 60 Brücken, 110 Krankenhäuser, 480 Schulobjekte, 365 Klöster, das Fernsehzentren, die Strom- und Wasserversorgung, 121 Industriebetriebe. 2500 Menschen fanden den Tod. Als besonders zynisches Kriegsverbrechen gilt bis heute neben dem Einsatz von über 30.000 Urangeschossen an über 80 Orten die vorsätzliche Bombardierung der großen Chemiezentren in Pančevo, Novi Sad und Bor”. Zitatende. Die riesige Menge an Radioaktivität, Bomben und Zerstörung ist seit Jahrzehnten die Visitenkarte der USA, übersteigt das Vorstellungsvermögen und wird bis heute beschwiegen. 

Für das Zerstören der Ukraine laden die USA nach Ramstein ein, der Wiederaufbau-Konferenz aber bleiben sie fern

Zum Ukrainekrieg: Hier werden nicht nur manipulierte Maßstäbe angelegt – Stichwort: Weglassen des ukrainischen Donbassterrors seit 2014 – , sondern wir werden auch in dreister Weise ausgenommen und sollen zahlen, zahlen, zahlen. Germans to the Financial Front! Dass es unsinnig ist, ohne Diplomatieeinsatz zuerst alles kaputtzuschmeißen, um es dann als “Generationenaufgabe” (Scholz) wieder aufzubauen, kann Kindern klar gemacht werden,  nicht aber unseren Infantilpolitikern. So wundert es nicht, dass mitten in der Zerstörungsphase der Ukraine Kanzler Scholz nach Berlin zu Wiederaufbaukonferenz und Marshallplanung einlud, um von den Teilnehmerländern Milliardenbeträge nach deutschem Muster klarzumachen. Der ukrainische Ministerpräsident Denis Schmihal verkündete in Berlin laut NZZ, es brauche ein finanzielles “Ramstein”. Damit spielte er auf die 2022-er Konferenz der Natostaaten auf dem US-Stützpunkt Ramstein/Pfalz an, zu der selbstherrlich der US-Verteidigungsminister die Bombardierer und Waffenlieferanten  eingeladen hatte, um den Krieg in der Ukraine zu munitionieren. Deutschland nahm in Ramstein als Gast teil, was man sich für die Rollenverteilung, wer in der laufenden Gesamtkatastrophe der Chef und wer der Laufjunge ist, merken sollte. Als es auf der Berliner Konferenz ans Bezahlen ging, nahm kein US-Vertreter teil. Bekanntlich nehmen die USA auch so gut wie keine Kriegsflüchtlinge auf. Schon bei den anderen zerstörten Staaten – von Vietnam über Afghanistan bis Syrien – gaben die USA die Arbeitsteilung vor: Sie verkaufen die Waffen, bombardieren und zerstören und ihre sog. Alliierten tragen, neben der Gestellung von Waffen und Militär, einen Großteil der Kosten und nehmen Millionen von Flüchtlingen und Mitgekommenen auf. 

Fazit: Eine großartige Allianz, Atomkriegs-nahe in der Durchführung und “wertebasiert” bis zum Geht nicht mehr.

Kommentare

6 Antworten

  1. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    Die “Flüchtlinge” sind GESCHENKE für die ANDEREN. Deshalb halten sich die “Weltherrscher” diesbezüglich mit vornehmer “Noblesse” zurück.

  2. Avatar von Ralf.Michael
    Ralf.Michael

    Wohin sollen denn die USA mit den ganzen Flüchtlingen ? In einem soooo dicht besiedelten Land gibt
    es doch gar keinen Platz ! Ich bin daher für kostenlose Flüge von der deutschen Grenze direkt nach Amerika.

  3. Avatar von Rosi P.
    Rosi P.

    „Ich traue den Russen nicht, und den Amis alles zu!“ Das sagte mein Vater früher schon. Er hatte Recht, und mich im kritischen Denken geprägt.

  4. Avatar von Adrian Büchel
    Adrian Büchel

    Die Amis sind das Grundübel der Welt. Ihre hübschen Frauen nehme ich davon ausdrücklich aus.

    1. Avatar von Albert Enzian
      Albert Enzian

      …und was ist mit den hässlichen?

    2. Avatar von ClaudiaCC
      ClaudiaCC

      Im Namen der Gleichberechtigung muss ich anmerken, dass die USA auch einige wirklich gutaussehende Kerle hervorbrachten, z. B. Harry Belafonte, Paul Newman, John-John Kennedy, Brad Pitt, die in ihren Blütezeiten wirkliche Knaller und “sexiest men alive” waren.
      Leider tempi passati !
      Biden und seinen missratenen Sohn, Fauci, Gates usw. können die Amis gern behalten.