Typisch Merz: Er will sich rauswinden und Russland nicht ultimativ gedroht haben

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Da fasst man sich nur noch an den Kopf. Friedrich Merz, Anführer der inhaltsfreien Postenjägervereinigung „CDU“, will das Dokumentierte schon wieder nicht gesagt haben. 

Gelegentlich rutschte in der Vergangenheit dem heutigen Kanzlerkandidaten Merz die Wahrheit heraus, meist in Talk Shows. Doch stets machte er beim ersten Gegenwind die Rolle rückwärts und wollte nichts gesagt haben. Letztes Mal im Bundestag ging es allerdings nicht um die katastrophalen Infantilitäten der Berliner Blase, sondern um eine massive Kriegsdrohung gegen Russland. Merz stellte am 16. Oktober 2024 den Russen ein 24-Stunden-Ultimatum, nach dessen Ablauf zurückgeschossen werde, mit den höchst gefährlichen deutschen „Taurus“- Flugkörpern, nach deren Treffer mit dem passenden Gefechtskopf der „Kreml nicht mehr da“ sei – so der Vier-Sterne-General a.D. Kujat im Interview mit der Weltwoche.

Mit der großen Black-Rock-Klappe Kriege lostreten und es anschließend nicht gewesen sein wollen: So nicht, Friedrich Merz!

Kanzler, die „seit 05:45 Uhr zurückgeschossen“ haben in Richtung Osten, hatte Deutschland schon einmal, vor seiner letzten Vernichtung 1939. Dass ausgerechnet ein Friedrich Merz schon wieder in diese Fußstapfen tritt und den Russen ultimativ den Raketenkrieg ansagt, ist kriminell im Sinne des Grundgesetzes, das Angriffskriege unter Strafe stellt. Das dämmerte dem Merz wohl selbst und er versuchte – wie stets seit über 20 Jahren – sich herauszuwinden. In der Pressekonferenz vom 3. Dezember 2024 in Berlin behauptete er frech das Gegenteil des Gesagten, nämlich kein „24-Stunden-Ultimatum“ gestellt zu haben (u.v.a. hier).

Nota: Solche Leute könnten in Deutschland Kanzler werden. In diesem Land ist mittlerweile jeder kollektive Suizidgedanke zeitgemäß.


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18 Antworten zu „Typisch Merz: Er will sich rauswinden und Russland nicht ultimativ gedroht haben“

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