Trotz Unterlassungserklärung: ARD strickt weiter an alternativen Fakten

Die Affäre um die Berichterstattung über das Abstimmungsverhalten der AfD geht in die nächste Runde. Trotz einer abgegeben Unterlassungserklärung bleibt die „tagesschau“ im Wesentlichen bei ihrer Darstellung.

Die AfD behauptet, die tagesschau habe falsch über die Bundestags-Abstimmung zur Fluthilfe berichtet, schreibt die tagesschau jetzt in einem neuen Artikel. Mit Sicherheit wurde der Text juristisch geprüft, um einen Verstoß gegen die abgegebene Unterlassungserklärung auszuschließen. Dennoch, es liest sich weiter so, als habe die AfD-Fraktion die Fakten verdreht und der zwangsgebührenfinanzierte Sender nur ein wenig unachtsam, nicht aber vorsätzlich gehandelt. Und so heißt es wörtlich in einem weiteren Absatz, nachdem das Prozedere des fragwürdigen Omnibusverfahrens erläutert wurde: 

Insofern ist die Meldung in der tagesschau nicht falsch, sondern könnte lediglich einen nicht ordnungsgemäßen Eindruck entstehen lassen.

Das klingt eher nach Radio Eriwan und hat mit ausgewogener Berichterstattung wenig zu tun.

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