Symbolbild einer Schülerdemonstration vor einem französischen Gymnasium
KI-generiertes Symbolbild: Schülerproteste in Frankreich, keine Aufnahme des Berliner Vorfalls

Tabor: Schule darf kein Ort für linksradikale Agitation sein

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Rund 150 Schüler haben die Eingänge des Französischen Gymnasiums in Berlin-Tiergarten blockiert und sich dabei auf die Schulproteste in Frankreich berufen. Der Bildungsexperte der AfD-Hauptstadtfraktion, Tommy Tabor, warnt vor einer Instrumentalisierung der Jugendlichen durch linksradikale Gruppierungen.

„Unter dem Vorwand einer ‚Solidarität mit Frankreich‘ lassen sich Jugendliche von linksradikalen Gruppierungen wie ‚Solid Neukölln‘ instrumentalisieren. Wer aber vorgibt, gegen Unterrichtsausfall zu demonstrieren und gleichzeitig die eigene Schule verbarrikadiert und so Unterricht verunmöglicht, entlarvt den politischen Aktivismus hinter dieser Aktion.“

Nach Medienberichten waren die Eingänge der Schule unter anderem mit Europaletten, Fahrradschlössern, Müllcontainern, Absperrbaken und E-Scootern blockiert worden. Die zunächst nicht angemeldete Aktion verhinderte den regulären Schulbetrieb. Unterstützung erhielten die Protestierenden von linksgerichteten Organisationen.

„Auch inhaltlich gehen die Proteste fehl, denn kein Bundesland investiert mehr in die Bildung als Berlin mit rund 14.900 Euro pro Schüler. Allerdings versickert das Geld seit Jahrzehnten in ineffizienten Strukturen und in immer neuen Bildungsexperimenten, die ein vernünftiges Lernen unmöglich machen.“

Tabor sieht die Berliner Schulen zugleich durch die Folgen der ungesteuerten Massenmigration überlastet. Das historische Allzeithoch von mehr als 405.000 Schülern, zahlreiche Willkommensklassen und erhebliche Defizite bei den Deutschkenntnissen würden die verfügbaren Ressourcen aufzehren. Genau dort müssten Proteste aus seiner Sicht ansetzen, weil diese Entwicklung die Zukunft junger Menschen gefährde.

„Die Antwort der etablierten Politik auf diesen Missstand darf nicht Noteninflation und systematische Niveauabsenkung sein, um Statistiken zu schönen. Um Berlins Schulen wieder zu echten Bildungsstätten zu machen, muss der künftige Senat das Seine tun, um die Zuwanderung auf ein verträgliches Maß zu reduzieren und die Klassenräume zu entlasten.“

Nötig sei außerdem eine radikale Rückbesinnung auf die Vermittlung von Allgemeinbildung und echten Leistungswillen. Tabors Fazit: „Die Schule muss wieder ein Ort zum Lernen sein, nicht ein Spielfeld linker Agitation.“

Opposition24 berichtete bereits über die Forderung der AfD nach klaren Schulordnungen, Leistung und verbindlicher deutscher Unterrichtssprache.

Quellen: Pressemitteilung der AfD-Hauptstadtfraktion vom 15. Oktober 2026; Bericht über die Schulblockade.