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#Srebenica2.0: Neue „investigative Recherche“ um Identitäre

In Österreich läuft der Wahlkampf auf Hochtouren. Kann ein „Volkskanzler“ Kickl noch verhindert werden? Man probiert es zumindest. Wieder einmal haben „investigative Reporter aus Deutschland“ eine sensationelle Enthüllung genau zum richtigen Zeitpunkt parat.

Auf einer Party der Identitären soll es dieses Mal nicht um Remigration, sondern gleich um Genozid gegangen sein. Das legt jedenfalls ein Videoschnipsel aus einer RTL-Sendung nahe, wie die Krone berichtet:

Gespräche während einer Party in Wien legten das vorherrschende Gedankengut schonungslos offen. Ein Mann erzählte den Journalisten, dass 1995 ein „gutes Jahr“ gewesen sei, denn da war Srebrenica, „der Genozid an Moslems“. Eine Frau, die gute Kontakte zur AfD pflegt, ging noch weiter: „Deutschland braucht ein Srebrenica 2.0!“

Über Monate hätten sich die Reporter bei der IB eingeschlichen und dann seien diese Äußerungen bei einer an sich harmlosen Party gefallen. Zum Glück konnte alles heimlich mitgefilmt werden.

Der frühere IB-Sprecher Martin Sellner widerspricht der Darstellung, nicht aber den Worten, die gefallen sein sollen. Es habe sich um kein Mitglied der IB gehandelt, die Frau habe zur Jungen Alternative gehört, von der sie mittlerweile ausgeschlossen worden sei. Man wolle nun juristisch gegen diese Darstellung in den Medien vorgehen, so Sellner. Bleibt abzuwarten, ob nach den Wahlen in Österreich überhaupt noch Interesse an dem „Skandal“ besteht.

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