Friedrich Merz als politischer Unglücksrabe Deutschlands wurde auch für die Russen zur Gefahr. Denn egal, wie inkompetent jemand ist – wenn er bestimmte Hebel bedienen darf, wird er gefährlich. Im Ukrainekrieg geht es den Ukrainern heute so, wie jede Menge kundiger Beobachter es von vorne herein prognostiziert haben, aber nach Art unseres Landes ausgegrenzt wurden: Die Ukraine steht vor dem militärischen Aus, mangels Masse, mangels Soldaten und mangels jeder Gewinnoption (u.a. hier). Es kann sogar sein, dass die Russen – einmal in Schwung gebracht durch die US-Imperialisten Blinken und Biden – den Durchmarsch bis in die russisch geprägte und von Ukrainern unterdrückte Stadt Odessa mitsamt mehrerer Oblaste machen. Verübeln könnte ihnen das niemand, der die westlichen Hammerschläge vor den Kopf der Russen als das sieht, was sie sind: Ein Einmischen in fremder Länder Konflikte, in denen die Internationalisten der USA und ihre Natovasallen nichts, aber auch gar nichts zu suchen haben.
Merz hat jede Glaubwürdigkeit nach innen und außen verspielt
Das aktuelle Problem ist die Obsession von Merz, den verlorenen Krieg und das Filetieren der Ukraine durch die Russen – und anschließend durch ihre Nachbarn – unter Aufbietung aller Reserven noch abwenden zu wollen. In Berlin scheint man das Operieren mit aussichtslosen Militärplänen seit 1945 nicht verlernt zu haben. Gleichzeitig wundert sich die infantile Regierung, dass man – als Ergebnis ihrer totalen Kontaktblockaden – nun ohne sie verhandelt und sie nicht einmal am Katzentisch sitzt. Aber einem Merz etwas zu glauben, der seine eigenen Wähler dreist bis zum Geht nicht mehr belogen und betrogen hat und dessen Routineübung darin besteht, gestern Gesagtes heute in die Tonne zu treten, kann von niemandem verlangt werden. Daher wird Merz für die Russen das bleiben, was ihm zusteht: Eine gefährliche Nullnummer. Außenminister Lawrow sagte das so: „Wir haben Sie durchschaut!„.





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9 Antworten zu „Sollen die Russen einem Herrn Merz etwas glauben, der morgen das Gegenteil von dem tut, was er heute erklärt hat?“