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Skynet ist Wirklichkeit: Die Ukraine als Testfeld für den Krieg der Maschinen

Die Ukraine setzt im Kampf gegen Putins fliegende Kamikaze-Drohnen jetzt auf künstliche Intelligenz – und zwar mit einer autonomen Luftabwehrkanone namens Sky Sentinel. Das System hat bereits vier Shahed-136-Drohnen in realen Gefechten vom Himmel geholt.

Die KI-gesteuerte Turret erkennt und bekämpft nicht nur die iranischen Billigbomber, sondern auch kleinere Ziele und sogar Hyperschallraketen – und das fast vollständig ohne menschliches Eingreifen. Der Stückpreis liegt bei 150.000 Dollar, für den Schutz einer Stadt werden 10 bis 30 Einheiten benötigt. Die Serienproduktion steht kurz bevor.

Zudem nutzt die Ukraine das Starlink-Satellitennetz von Elon Musk, weil es sonst fast nirgendwo Internet geben würde. Musk hat die Verwendung allerdings eingeschränkt; sein Netz dürfe nicht für Drohnenangriffe genutzt werden. Sagen kann man jedoch viel und somit offiziell eine Kriegsbeteiligung us-amerikanischer Unternehmen zu verschleiern. Ob es nicht trotzdem genutzt wird, weiß freilich niemand so ganz genau.

Der Krieg ist noch lange nicht zu Ende, so meine Einschätzung. Die Ukraine ist ein ideales Testfeld für die neue KI-Technik, deren Entwicklung immer rasanter voranschreitet und neue Möglichkeiten bietet. Was früher in Science fiction war, ist jetzt Wirklichkeit geworden. Auf beiden Seiten kämpfen automatisierte KI – Waffensysteme gegeneinander. Auch Cybersoldaten, die zumindest äußerlich den Terminatoren aus den Schwarzeneggerfilmen ähneln, sind bald denkbar, aber wohl noch zu teuer für den Einsatz auf dem Schlachtfeld. Was sich sonst noch so in Entwicklung befindet, wird auf allen Seiten geheim gehalten, solange das Ringen um die Ukraine anhält. Und danach? Geht der Krieg der Maschinen erst richtig los.

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