Der Tagesschau und andere Qualitätsmedien ereifern sich, wie Ungarn aufgrund von Verstößen gegen die Rechtsstaatlichkeit EU-Hilfen in Höhe von über einer Milliarde Euro verloren hat, da geforderte Reformen nicht umgesetzt wurden. Die ungarische Regierung unter Premierminister Orbán sieht dagegen bei sich kein Fehlverhalten und sucht alternative Finanzierungsquellen in China, wo sie bereits umfangreiche Investitionen und Kredite erhalten hat.
Was soll Orbán denn machen? Etwa als Zeichen des guten Willens künftig nur noch mit einer Regenbogenkrawatte auftreten? Das hätten sie wohl gerne, denn genau um diesen ideologischen Schwachsinn geht es, dass man lieber einen kleinen, aber wichtigen Partner ziehen lässt und die Arme der bösen Chinesen treibt, nur um sich weiter als Retter des Weltklimafriedens aufzuspielen. Strategisch gibt somit die EU, die selbst keine eigene Truppe hat und auch nie bekommen wird, Wunschgegner Russland einen wichtigen Trumpf in die Hand. Müsste man nicht, wenn man wirklich so entschlossen ist und mit einem „illegalen Angriffskrieg“ der Russen auf Europa rechnet, alles dafür tun, dass Orbán und Ungarn „überzeugte Europäer“ bleiben?
1989 hatte das Land eine wichtige Rolle beim Zusammenbruch des Ostblocks, jetzt sieht es wieder so aus, nur unter veränderten Vorzeichen.



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5 Antworten zu „Selbstmord auf Raten: EU sieht zu, wie China Ungarn kauft“