Schüler: Es grünt nicht grün in Falkensee

Gerade mal 2,44 Prozent von 515 Schülern des Kant-Gymnasiums in Falkensee stimmten bei der Juniorwahl 2024 für die Grünen. Demgegenüber votierten nahezu zehn Mal mehr Schüler, nämlich 21,34 Prozent, für die AfD. Dies stellt einen herben Rückschlag für die Lehrerschaft dar, deren Bestreben es offenbar ist, alles, was rechts ist, zu verdammen. Ein Blick auf die Webseite der Schule, wo ein Banner mit der Aufschrift „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ prangt, verdeutlicht die vorherrschende linke Denkrichtung. Falkensee, eine Stadt mit  45.000 Einwohnern, liegt nur eine Bahnstation nordwestlich Berlins und somit im Land Brandenburg.

Ergebnis: resultate-der-juniorwahl-zur-europawahl

Wenn schon die Schule von sich sagt, sie habe Courage, dann zeigten erst recht die Schüler, dass sie auch über Courage verfügen. Eine Wahlkabine ist nun mal ein sicherer Ort oder ein ’save space‘, wie die Progressiven es nennen. Im Gegensatz zum Unterricht, wo abweichende Meinungen die Lehrer ärgern oder ein Eintreten für die AfD zu schlechteren Zensuren führen können, sind die Schüler in der Wahlkabine unbeobachtet und können frei ihre Meinung äußern. Störung des Unterrichts, Mobbing und körperliche Angriffe durch Migranten gehören zur Lebenswirklichkeit der Schüler, was ihre Wahlentscheidung beeinflusst. Eltern, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder ohnehin auf Privatschulen.

Der Frust über das Wahlergebnis ist groß. Die Schüler wählten anders als von den Lehrern und der schulischen Umgebung erhofft. Während im Unterricht eine klare politische Richtung vorgegeben wird, zeigt die Wahlkabine, dass Schüler ohne die Angst vor Repressalien anders entscheiden. 

Hintergrund zur Juniorwahl

An einer Juniorwahl dürfen Schüler ab der 7. Klasse bis zur Volljährigkeit teilnehmen, also etwa ab dem 12. Lebensjahr. Die Juniorwahl ist ein bundesweites Projekt zur politischen Bildung, bei dem Schüler parallel zu den offiziellen Wahlen (z.B. Bundestags-, Landtags- oder Europawahlen) an einer simulierten Wahl teilnehmen. Ziel ist es, jungen Menschen die Abläufe und Bedeutung demokratischer Wahlen näherzubringen und ihr Interesse an politischer Partizipation zu wecken.

Die Grünen verloren die Jungwähler

Die Grünen erhofften sich durch das Senken des Wahlalters auf 16 Jahre einen Stimmenzuwachs, doch das Ergebnis fiel anders aus. Die zeigen, dass das offizielle Verdammen von „rechts“ nicht funktioniert, wenn die Lebenserfahrung der Jugendlichen eine andere Realität widerspiegelt. Das Sprichwort „alles was recht ist“ gewinnt eine neue Bedeutung in einer Zeit, in der viele Jugendliche sich nach Recht und Ordnung sehnen und die AfD als Vertreter dieser Werte sehen.

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