Berlin/Leipzig. Eine beängstigende Eskalation der Kriminalität erschüttert den Leipziger Hauptbahnhof! In ihrer Antwort (20/14963) auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion legt die Bundesregierung schockierende Zahlen offen:
Im Jahr 2024 verzeichnete die Bundespolizei laut vorläufiger Polizeilicher Eingangsstatistik sage und schreibe 606 Gewaltdelikte rund um den zentralen Verkehrsknotenpunkt. Doch es wird noch schlimmer: 23 Sexualdelikte, 15 Waffendelikte, erschreckende 1.755 Eigentumsdelikte und 132 Betäubungsmitteldelikte lassen alarmierende Rückschlüsse auf die Sicherheitslage zu. Die Zustände am Leipziger Hauptbahnhof sind längst außer Kontrolle geraten.
Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:
1. Erfasste Straftaten (Frage 1)
Die Bundespolizei hat folgende Delikte am Hauptbahnhof Leipzig registriert:
- Gewaltdelikte: 335 (2. Halbjahr), 606 (Gesamtjahr)
- Eigentumsdelikte: 867 (2. Halbjahr), 1755 (Gesamtjahr), davon Sachbeschädigungen: 128 (2. Halbjahr), 238 (Gesamtjahr)
- Sexualdelikte: 8 (2. Halbjahr), 23 (Gesamtjahr)
- Betäubungsmitteldelikte: 57 (2. Halbjahr), 132 (Gesamtjahr)
- Waffendelikte: 9 (2. Halbjahr), 15 (Gesamtjahr)
2. Tatverdächtige nach Herkunft (Frage 2)
- Gewaltdelikte: Deutsche (137/246), Nichtdeutsche (128/210), Unbekannt (54/116) im 2. Halbjahr/Gesamtjahr.
- Eigentumsdelikte: Deutsche (346/646), Nichtdeutsche (365/821), Unbekannt (221/421).
- Sachbeschädigungen: Deutsche (46/79), Nichtdeutsche (22/39), Unbekannt (68/131).
- Sexualdelikte: Deutsche (4/7), Nichtdeutsche (2/7), Unbekannt (2/8).
- Betäubungsmitteldelikte: Deutsche (40/86), Nichtdeutsche (8/28), Unbekannt (7/17).
- Waffendelikte: Deutsche (3/7), Nichtdeutsche (5/7), Unbekannt (1/1).
3. Häufigste Staatsangehörigkeiten nichtdeutscher Tatverdächtiger (Frage 3)
- Gewaltdelikte: Polnisch (28/48), Ukrainisch (19/31), Syrisch (14/24) führen die Liste an.
- Eigentumsdelikte: Polnisch (86/169), Ukrainisch (37/73), Georgisch (31/66) am häufigsten.
- Sachbeschädigungen: Afghanisch (5/8), Rumänisch (4/8), Polnisch (3/8).
- Sexualdelikte: Rumänisch und Syrisch (je 1/2 im 2. Halbjahr), Polnisch und Irakisch (im Gesamtjahr).
- Betäubungsmitteldelikte: Syrisch (3/10), Georgisch (1/3).
- Waffendelikte: Syrisch (2/2), Polnisch (1/1).
4. Gleisbereich-Vorfälle (Frage 4)
Keine Fälle, in denen Personen in den Gleisbereich gestoßen wurden, im Jahr 2024 bekannt.
5. Fahrkartenautomaten-Aufbrüche (Frage 5)
Keine Aufbrüche von Fahrkartenautomaten im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizei im Jahr 2024.
6. Angriffe auf Bundespolizisten (Frage 6)
- 2. Halbjahr 2024: 36 Fälle
- Gesamtjahr 2024: 82 Fälle
7. Herkunft der Angreifer auf Bundespolizisten (Frage 7)
- 2. Halbjahr: Deutsche (12), Nichtdeutsche (5; z. B. Polnisch, Syrisch, Tunesisch, Ukrainisch, Venezolanisch je 1).
- Gesamtjahr: Deutsche (30), Nichtdeutsche (11; z. B. Polnisch, Tunesisch, Ukrainisch je 2).
8. Gewalttaten mit Messern (Frage 8)
- 2. Halbjahr: 11 (Messer eingesetzt), 11 (Messer mitgeführt).
- Gesamtjahr: 16 (Messer eingesetzt), 11 (Messer mitgeführt).
9. Tatverdächtige bei Messergewalttaten (Frage 9)
- Messer eingesetzt: Deutsche (1/3), Nichtdeutsche (5/10), Unbekannt (0/0).
- Messer mitgeführt: Deutsche (3/3), Nichtdeutsche (5/5), Unbekannt (1/1).
10. Häufigste Staatsangehörigkeiten bei Messergewalttaten (Frage 10)
- Messer eingesetzt: Litauisch, Polnisch, Rumänisch, Syrisch, Ukrainisch (je 1 im 2. Halbjahr).
- Messer mitgeführt: Eritreisch, Indisch, Serbisch, Somalisch (je 1).
Die Kriminalität am Hauptbahnhof Leipzig umfasst vor allem Eigentums- und Gewaltdelikte, mit einem hohen Anteil unbekannter Tatverdächtiger bei Eigentumsdelikten. Nichtdeutsche Tatverdächtige stammen häufig aus Polen, der Ukraine und Syrien.



Kommentare
10 Antworten zu „Gewalt am Leipziger Hauptbahnhof: Regierung muss erschreckende Zahlen enthüllen“