Russischer Botschafter: Nato steht vor unserer Haustür

Der russische Botschafter Sergej Netschajew hat in einem Gastbeitrag für die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe) den Vorwurf einer russischen Drohung gegen die Ukraine zurückgewiesen: „Nie und in keiner Weise drohten wir den Menschen in der Ukraine“, schreibt der Botschafter.

„Wir appellieren gleichzeitig an Berlin und Paris, auf Kiew intensiver einzuwirken und es zur vollständigen Umsetzung der im Rahmen der Minsker Vereinbarungen eingegangenen Verpflichtungen zu bringen.“

Zu den von Russland verlangten Sicherheitsgarantieren und der Forderung nach einem Ende der Nato-Osterweiterung betont der Botschafter: „Nicht wir rückten dicht an die Nato-Grenzen heran. Es ist die Nato, die bereits vor unserer Haustür steht. Russland kann nicht irgendwohin zurückweichen. Die Nato aber schon.“ Und weiter: „Das häufige Gerede über das ,friedliche Verteidigungsbündnis`, das dicht an unseren Grenzen steht, überzeugt uns nicht.“

1 Kommentar

  1. „Wir appelieren an Berlin und Paris……auf Kiew einzuwirken..“

    Wie wäre es, auf Washington und London einzuwirken ? Aber vielleicht war die Lieferung von „nur“ Helmen ja schon ein verklausulierter Einwirkungsversuch auf Washington & Konsorten durch Feldmarschall*IN Lambrecht (?), mit der verklausulierten Botschaft: Führt euren Scheißkrieg gefälligst alleine !?

    Allerdings gilt nach wie vor die US/Nato-Doktrin:

    Keep the Americans IN, the Russians OUT and the Germans D O W N !

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