In der Kronen-Zeitung von heute wird der alte und mutmaßliche neue Kanzler wie folgt zitiert:
„Ich selbst habe unmittelbar nach der Wahl vorgeschlagen und gefordert, dass die stimmenstärkste Partei den Auftrag erhalten soll. Der Bundespräsident hat sich anders entschieden, weil Herbert Kickl in den Gesprächen mit ÖVP und SPÖ keine tragfähige Mehrheit gefunden hat. Das bedeutet, Herbert Kickl ist gescheitert“, betonte der ÖVP-Parteichef.
Das ist natürlich selbstredend blanker Unsinn, da Nehammer mit seinem NEIN zu Kickl selbst an den Vorraussetzungen mitgewirkt hat, die es dem Bundes-Bello leicht machten, mit den bisherigen Usancen zu brechen. Kickl hätte es ja dem Niederländer Wilders gleich tun und von seinem Anspruch auf die Kanzlerschaft abrücken können. So ist er eben trotz historischem Wahlergebnis gescheitert, trotz erstem blauen Nationalratspräsidenten, für Blau reicht es eben nur mit der absoluten Mehrheit. Das hätte auch Kickl wissen können, müssen und könnte sich jetzt das Jammern sparen.


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5 Kommentare zu „Rührend: Selbst Nehammer wollte, dass Kickls FPÖ zuerst den Auftrag erhält“