Salzburg – In einer Salzburger Volksschule kam es im Rahmen des Religionsunterrichts zu einem Vorfall, der bei mehreren Eltern für heftige Reaktionen sorgte: Viertklässler sangen im katholischen Unterricht das Lied „Ramadan ist die schönste Zeit im Jahr“ – aus einem Buch für den islamischen Religionsunterricht.
Eine Mutter, Petra Manussiger (Name geändert), erhob öffentlich Kritik, wie die Krone berichtet. Sie frage sich, wo die Grenzen des Toleranzverständnisses an den Schulen verlaufen. Für sie sei klar: „Das geht eindeutig zu weit!“
Die Reaktion der Behörden folgte prompt – allerdings in eine andere Richtung. Marie-Luise Doppler, Fachinspektorin für den katholischen Religionsunterricht, stellte sich demonstrativ hinter die Lehrerin. Diese habe „im Sinne des Lehrplans gehandelt“ und fördere den interreligiösen Dialog. Vom Liedtext wolle man sich nicht distanzieren.
Islamunterricht durch die Hintertür?
Kritiker sehen darin einen weiteren Schritt in Richtung religiöser Entgrenzung an öffentlichen Schulen. Die betroffene Lehrkraft habe nach Angaben der Behörde zwar christliche Werte vermittelt – doch wieso greift eine katholische Religionslehrerin auf Material aus dem islamischen Unterricht zurück? Das klingt mehr nach einer dummen Ausrede. Kein Wunder, dass die Eltern Sturm laufen!





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7 Antworten zu „Ramadan statt Ostern? Eltern empört über Lied im Religionsunterricht“