Der didacta Verband, Ausrichter der jährlich stattfindenden Bildungsmesse, hat den AfD-Landesverband Baden-Württemberg als Aussteller zugelassen. Der Bund der Freien Waldorfschulen (BdFWS) zieht daraus Konsequenzen und wird seine Mitgliedschaft im didacta Verband beenden, teilte der Bund heute per Aussendung mit.
Darin enthalten sind mehrere Schimpfkanonaden, wie diese:
„Dass das Leitthema der diesjährigen Messe ‚Demokratiebildung‘ lautet, wird durch die Teilnahme der AfD als Aussteller ad absurdum geführt“, so Nele Auschra, Vorstandssprecherin beim BdFWS, und bekräftigt: „Die AfD verharmlost den Nationalsozialismus, sie demontiert demokratische Grundwerte Schritt für Schritt, strebt auch für Schulen die Abkehr vom menschenrechtlichen Prinzip der Inklusion an und verschiebt das politische Framing kontinuierlich nach rechts und in Richtung eines antidemokratischen Autoritarismus. Der Landesverband wird außerdem vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall eingestuft. Das alles disqualifiziert in unseren Augen diese Partei als Aussteller auf einer Bildungsmesse.“
Wenn sich „freie“ Schulen so positionieren und politisch äußern (müssen?), weiß man, dass es Zeit für eine Alternative ist. In diesem Fall Heimunterricht!





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9 Antworten zu „Protest gegen AfD: Freie Waldorfschulen beenden Mitgliedschaft im didacta Verband“